Krisenstark und nachhaltig stark

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Trotz Corona: Stadtwerke Osnabrück blicken auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2020 zurück.

Krisenstark und nachhaltig stark: Mit diesen Eigenschaften lässt sich das Handeln der Stadtwerke Osnabrück im vergangenen Geschäftsjahr 2020 umschreiben. Trotz aller Corona-Herausforderungen konnte das kommunale Unternehmen einen Jahresüberschuss von 3,3 Millionen Euro erzielen – und gleichzeitig weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen voranbringen.

„Wir sind mit dem berühmten ‚blauen Auge‘ davon gekommen“, betonte der Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Einmaleffekte wie Grundstücksverkäufe am Hafen sowie der ÖPNV-Rettungsschirm hätten das Jahresergebnis noch auf Vorjahresniveau gehievt. Drei Millionen Euro wandern so wieder direkt in den Stadtsäckel. „Dennoch machen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie insbesondere kommunalen Stadtwerken mit einem breit gefächerten Daseinsvorsorge-Angebot enorm zu schaffen.“ Dies verdeutliche der Blick auf die deutlich unterschrittenen Planzahlen sowie auf das Jahresergebnis der gesamten Stadtwerke-Gruppe, das lediglich einen Überschuss von einer Million Euro aufweist.

Krisenstark


In ihrer Jahresbilanz gingen die Stadtwerke-Vorstände Christoph Hüls und Dr. Stephan Rolfes auf die besonderen Stadtwerke-Stärken in Krisenzeiten ein. „Wir können Krise“, betonte Hüls und verwies darauf, dass dank umfangreicher Sicherheitskonzepte die Strom-, Gas- und Wasserversorgung jederzeit gewährleistet war, die Mobilität sichergestellt wurde und auch die Bäder nach monatelanger Schließung wieder öffnen konnten. „Für die Menschen in und um Osnabrück sind wir ein ‚Verlässlichkeits-Anker‘, der Corona gut gemanagt hat – und weiter gut managt.“


Nachhaltig stark


Der zweite Teil der Jahresbilanz stand im Zeichen der Nachhaltigkeit: „Der so gut wie abgeschlossene Bau des Containerterminals für den Güterumschlag auf die Schiene sowie der bevorstehende Abschluss der Umstellung aller fünf MetroBus-Achsen auf E-Betrieb sind zwei Leuchttürme unseres nachhaltigen Handelns“, betonte Dr. Stephan Rolfes. Sein Vorstandskollege Christoph Hüls stellte die zum Jahresbeginn erfolgte Umstellung aller Osnabrücker Privatkunden auf grünen Regionalstrom heraus. „Mit dieser Maßnahme zählen wir bundesweit sicherlich zu den Vorreitern – und weiten das Regionalstrom-Engagement schon bald auf unsere Landkreis-Kunden aus.“

Neue Geschäftsfelder


Der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende wies zudem auf zwei neue nachhaltige Geschäftsfelder hin: Die Wohnungsgesellschaft „WiO“ unter dem Dach der Stadtwerke feiert ersten Geburtstag und treibt den sozialen Wohnungsbau in der Stadt mit Hochdruck voran. Zudem planen die Stadtwerke den Bau und Betrieb einer Recyclinganlage zur Rohstoffrückgewinnung mit dem Namen „Pieswerk“. Mittels des Pyrolyse-Verfahrens wollen die Stadtwerke wertvolle Rohstoffe aus Altreifen gewinnen und dabei jährlich 80.000 Tonnen CO2 einsparen. „Ein weiterer Nachhaltigkeits-Leuchtturm für Osnabrück“, so Hüls.

Nachhaltig gestärkt


Aufsichtsrats-Chef Griesert sowie beide Vorstände blickten daher nachhaltig optimistisch nach vorne. „Nachhaltiges Handeln und nachhaltige Produkte werden von den Menschen honoriert“, so Griesert, der sich zuversichtlich zeigte, dass die Stadtwerke gestärkt aus der Coronakrise kommen werden. „Die Weichen sind gestellt – auch dank der hohen Kompetenz und Leistungsbereitschaft des gesamten Stadtwerke-Teams“. Genau diese Eigenschaften hätten die mehr als 1.400 Beschäftigten in der gesamten Stadtwerke-Gruppe im vergangenen Corona-Jahr einmal mehr unter Beweis gestellt. „Dafür Im Namen des Aufsichtsrats unser ausdrücklicher Dank“, so Griesert abschließend.

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