Strom vom eigenen Dach
Photovoltaik in Osnabrück und der Region: Solarstrom für Ihr Zuhause
Photovoltaik lohnt sich für viele Hausbesitzer in Osnabrück und der Region. Mit einer Solaranlage erzeugen Sie Ihren eigenen Strom, senken langfristig Energiekosten und machen sich unabhängiger. Ob Ihr Dach geeignet ist, welche Möglichkeiten es gibt und wie die Umsetzung abläuft, erfahren Sie hier.
Ihre Vorteile mit einer Photovoltaik-Anlage
Photovoltaik lohnt sich für viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Osnabrück und der Region. Je mehr des selbst erzeugten Stroms direkt im Haushalt genutzt wird, desto stärker profitieren Sie von Ihrer Anlage.
Die größten Vorteile:
- Eigenerzeugten Strom nutzen statt Strom einzukaufen
- Langfristig Energiekosten senken
- Mehr Unabhängigkeit von Energiepreisentwicklungen
- Umweltfreundliche Energie erzeugen
- Mit weiteren Energielösungen kombinierbar
Solarstrom intelligent nutzen
Je mehr Ihres selbst erzeugten Stroms Sie direkt selbst verbrauchen, desto größer ist Ihr Nutzen. Deshalb lässt sich eine Photovoltaik-Anlage sinnvoll mit weiteren Energielösungen kombinieren.
Photovoltaik + Stromspeicher
Ein Stromspeicher ermöglicht es, überschüssige Energie für die Abend- und Nachtstunden zu speichern und später zu nutzen.
Photovoltaik + Wallbox
Laden Sie Ihr Elektroauto mit selbst erzeugtem Solarstrom direkt zu Hause.
Photovoltaik + Wärmepumpe
Nutzen Sie den erzeugten Solarstrom, um Ihr Zuhause effizient zu beheizen und Warmwasser zu erzeugen.
Energiemanagement
Moderne Energiemanagement-Systeme helfen dabei, Stromerzeugung und Verbrauch optimal aufeinander abzustimmen.
So kommen Sie zu Ihrer Photovoltaik-Anlage
Von der ersten Beratung bis zur fertigen Anlage begleiten wir Sie Schritt für Schritt.
- Beratung: Wir besprechen Ihre Wünsche und prüfen die grundsätzlichen Möglichkeiten für Ihr Gebäude.
- Planung: Dachfläche, technische Voraussetzungen und Anlagengröße werden ermittelt.
- Individuelles Angebot: Sie erhalten ein auf Ihr Zuhause abgestimmtes Konzept.
- Installation: Die Photovoltaik-Anlage wird fachgerecht montiert.
- Inbetriebnahme: Nach erfolgreicher Inbetriebnahme erzeugen Sie Ihren eigenen Solarstrom.
Was nach der Installation der Solaranlage zu tun ist
Nach der Installation Ihrer Photovoltaikanlage stehen einige Meldungen und Anträge an, die zum Teil Sie, zum Teil Ihr Installationsbetrieb erledigen müssen:
- Vor der Inbetriebnahme: Ihr Installationsbetrieb meldet Ihre Anlage bei Ihrem Netzbetreiber (z.B. bei der SWO Netz) an und beantragt den Zählerwechsel.
- Direkt nach der Inbetriebnahme: Melden Sie Ihre Anlage bei Ihrer Versicherung, damit Sie bei möglichen Schäden abgesichert sind.
- Bis spätestens zwei Wochen nach Inbetriebnahme: Registrieren Sie Ihre Anlage beim Marktstammdatenregister. Sie erhalten eine Meldebestätigung.
- Bis spätestens vier Wochen nach Inbetriebnahme: Melden Sie Ihre Anlage über Elster online mit dem "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" beim Finanzamt. Hier stehen ab 2023 Änderungen an. Diese sollten Sie ggf. beim Finanzamt erfragen.
- Mit Ihrer Steuernummer und der Meldebestätigung des Marktstammdatenregister registrieren Sie Ihre Anlage bei Ihrem Netzbetreiber.
Infos und Tipps zum Thema Solarenergie
Unsere Solar-FAQs
Dank technischer Weiterentwicklungen kommen heute deutlich mehr Dächer für Photovoltaik infrage als noch vor einigen Jahren. Moderne Solarmodule sind leichter und leistungsfähiger geworden, sodass sie oft auch auf Dachflächen installiert werden können, die früher als ungeeignet galten. Auch bei der Dachausrichtung gibt es viele Möglichkeiten: Nicht nur Süddächer eignen sich für die Nutzung von Solarenergie, je nach Gegebenheiten können auch andere Dachausrichtungen gute Erträge erzielen und den Eigenverbrauch unterstützen.
Grundsätzlich eignen sich die meisten herkömmlichen Dachformen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Entscheidend sind vor allem die verfügbare Dachfläche, die Dachneigung, die Dachausrichtung sowie mögliche Verschattungen, beispielsweise durch Bäume oder Nachbargebäude. Welche Lösung für Ihr Gebäude am besten geeignet ist, sollte daher immer individuell geprüft werden.
Steht Ihr Gebäude unter Denkmalschutz, sollte vorab geprüft werden, ob die Installation einer Photovoltaik-Anlage zulässig ist.
Die Stromautarkie entspricht dem Verhältnis von PV-Strom-Eigenverbrauch zum gesamten Stromverbrauch des Kunden. Beträgt der jährliche Stromverbrauch z.B. 6.000 kWh pro Jahr und werden 2.100 kWh des durch die Photovoltaik-Anlage produzierten Solarstroms direkt im Gebäude genutzt, so wird ein Autarkiegrad von 35 % erreicht.
Der Autarkiegrad ist immer abhängig davon, zu welchen Zeiten Sie den Strom vorrangig verbrauchen und wieviel Strom die PV-Anlage zum gleichen Zeitpunkt erzeugt. Verbrauchen Sie den Strom beispielsweise am stärksten in den Morgen- und Abendstunden, weil Sie tagsüber außer Haus sind, wird der hauptsächlich am Tag erzeugte Strom ins Netz eingespeist. In den Morgen- und Abendstunden ist es für Sie somit i.d.R. erforderlich, zusätzlichen Strom aus dem Netz hinzuzukaufen. Veränderte Verbrauchszeiten haben somit einen Einfluss auf den Autarkiegrad, genauso wie der Einsatz eines Stromspeichers, da der produzierte und ungenutzte Strom zu anderen Zeiten verwendet werden kann.
Selbst wenn die Solaranlage genauso viel Strom erzeugt wie verbraucht wird, ist es in der Regel notwendig, dass noch Strom zugekauft wird. Das liegt daran, dass über den Tag verteilt immer unterschiedlich viel Strom benötigt wird. Gleichzeitig erzeugt die Solaranlage je nach Sonneneinstrahlung mal mehr, mal weniger Energie.
Wenn zusätzlich ein Energiespeicher im Einsatz ist, wird die im Vergleich zum Verbrauch zu viel erzeugte Solarenergie zuerst im Energiespeicher zwischengespeichert. Ist der Energiespeicher voll, wird der darüber hinaus erzeugte Sonnenstrom ins Stromnetz eingespeist. Denn der Strom kann nur in einem Speicher auf den Verbrauch „warten“. Ist kein Speicher im Einsatz, wird dieser zu viel erzeugte Strom direkt ins Stromnetz eingespeist.
Wird zwischendurch die Energie verbraucht, die im Solarspeicher zwischengespeichert wird, so dass sich der „Akku“ wieder entladen kann, wird die Energie wieder dort gespeichert bis er voll ist. So geht die Speicherladung immer rauf und runter, denn Stromerzeugung und -verbrauch sind in der Regel nie ausgeglichen. Dadurch ist eine hundertprozentige Energieautarkie nur mit einem enorm großen Speicher und entsprechender Anlagengröße möglich. Dies ist wirtschaftlich aktuell jedoch nicht sinnvoll.