Wenn Fundsachen Gutes bewirken

Bei der Scheckübergabe im Moskaubad trafen sich jetzt (v.l.n.r.) Bäderchef Torsten Krier, Christopher Decker, Lotte Furmanek (beide Eltern-Kind-Haus in der Wüste), Petra Brickwedde, Felicitas Sondermann (beide Mehrgenerationenhaus Haste) und Moskaubadleiter Kenneth Fischer.  © Stadtwerke Osnabrück

Bäder-Team der Stadtwerke unterstützt zwei Osnabrücker Einrichtungen

Ob Schwimmbrillen ohne Besitzer, einzelne Badeschlappen oder zurückgelassene Badebekleidung: In den drei Bädern der Stadtwerke sammelt sich Tag für Tag eine Vielzahl vergessener Gegenstände an. Was für die einen ein Missgeschick ist, kommt nun zwei Osnabrücker Einrichtungen zugute.

Denn anstatt nach der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist entsorgt zu werden, erhalten die Fundstücke aus dem Nettebad, dem Schinkelbad und dem Moskaubad ein zweites Leben. Zweimal im Jahr werden sie beim Freibadflohmarkt im Moskaubad verkauft – der Erlös fließt vollständig in soziale und gemeinnützige Zwecke. 

„Wir legen großen Wert darauf, Organisationen aus Osnabrück zu unterstützen“, erklärt Bäderchef Torsten Krier. „Unsere Bäder sind fest in unterschiedlichen Stadtteilen verankert. Diese lokale Verwurzelung spiegelt sich auch in der Auswahl der Projekte wider, die wir mit den Einnahmen fördern – jeweils mit engem Bezug zu unseren Standorten.“ 


Jeweils 1000 Euro erhalten zwei Einrichtungen, die wichtige Arbeit für das Zusammenleben in Osnabrück leisten.

Hilfe für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf


Nur wenige Gehminuten vom Moskaubad entfernt befindet sich das Eltern-Kind-Haus in der Wüste. Bis zu acht Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf erhalten hier Hilfe, um das alltägliche Leben zu meistern. Die Besonderheit: Beide Generationen – also Eltern und Kinder – werden mit einem breiten Unterstützungsangebot begleitet. Die Angebote kombinieren pädagogische, soziale und alltagspraktische Hilfen. Mit der Spende sollen den Bewohnerinnen und Bewohnern beispielsweise Ausflüge ermöglicht werden, auch kleinere Investitionen in die Schrebergartenparzelle in der Deutschen Scholle sind denkbar.

Das Mehrgenerationenhaus in Haste gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren und ist im Quartier mittlerweile als offener Treffpunkt für alle Generationen bekannt. Die Einrichtung unweit des Nettebads fördert Begegnung, Unterstützung, Integration und Beteiligung – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenslage. Ob Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung oder Seniorenarbeit – das „MGH“ ist ein beliebter Anlaufpunkt für viele Menschen in Haste und leistet wichtige Arbeit für das Zusammenleben im Stadtteil und darüber hinaus. Mit der Unterstützung durch die Fundsachenspende sollen generationenübergreifende Projekte und auch die Organisation eines Sommerfestes ermöglicht werden.

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