Treffen der FiF-Generationen

Dukagijn Morina (links) ist der 200. FiF bei der VOS. Vor acht Jahren begann Sergio Silva-Jaitner (hinter dem Steuer) seine Ausbildung. Andre Kränzke und Jörg Schneider (3. und 4. v.l.) freuen sich schon jetzt auf die nächste FiF-Generation bei der VOS.  © Sebastian Philipp/Stadtwerke Osnabrück

Mittlerweile wird der 200. VOS-Azubi ausgebildet

Der neue FiF-Azubijahrgang der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) ist ein Jubiläumsjahrgang. Bereits seit 2008 bilden die VOS-Partnerunternehmen junge Menschen zu Fachkräften im Fahrbetrieb (FiF) aus. In diesem Jahr wurde die 200er-Marke durchbrochen.

Als Sergio Silva-Jaitner vor acht Jahren erstmals einen Bus durch Osnabrück lenkte, träumte Dukagijn Morina als zwölfjähriger Junge noch davon, eines Tages mit solch großen Fahrzeugen zu fahren. 

„Es war immer mein Ziel, hinter dem Steuer zu sitzen, mit etwas Großem zu fahren“, sagt Morina heute. 


Er hat in diesem Jahr als 200. FiF seine Ausbildung bei der SWO Mobil begonnen – und das durchaus erfolgreich. „Er ist kaum zu stoppen und sehr wissbegierig“, lobt Andre Kränzke, Geschäftsführer der SWO Mobil seinen jungen Auszubildenden.

FiFs werden zu Allroundern ausgebildet


Welche Möglichkeiten die FiF-Ausbildung bietet, verkörpert kaum ein anderer besser als Morinas „Jubiläums-Vorgänger“ Silva-Jaitner. Im Jahr 2015 war er der 100. FiF, der in der VOS beim Partnerunternehmen Weser-Ems-Bus (WEB) seine Ausbildung startete. „Er hat schon damals immer weitergedacht und sich stetig weiterentwickelt“, berichtet Jörg Schneider, stellvertretender Leiter des Arbeitskreises Aus- und Weiterbildung in der VOS und damals verantwortlicher Leiter der Ausbildung. Angefangen im Fahrdienst, ist Silva-Jaitner heute bei der Weser-Ems-Bus in der Planung unter anderem der Umläufe tätig. 

„Die Ausbildung zum FiF ist sehr vielseitig und bietet gute Entwicklungsmöglichkeiten. Diese Chancen hat Herr Silva-Jaitner für sich genutzt“, sagt Kränzke, der gleichzeitig Leiter der Aus- und Weiterbildung in der VOS ist.


Mit der FiF-Ausbildung will die VOS dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel trotzen: Denn auch die VOS-Partnerunternehmen ächzen bekanntermaßen unter den Auswirkungen des demografischen Wandels und des anstehenden Ruhestands der sogenannten Baby-Boomer-Generation. „Unsere Antwort darauf ist eine wirklich hochwertige Ausbildung“, sagt Kränzke. So wachsen die FiF-Azubis zu regelrechten ÖPNV-Allroundern heran, denen sich im Anschluss attraktive berufliche Optionen bieten.

Bewerbungen für 2024 werden schon jetzt angenommen


In ihrer dreijährigen Ausbildung erwerben die FiFs nicht nur den Führerschein der Klasse D. Die Nachwuchskräfte erarbeiten sich zudem viel Know-how in den Bereichen Verkehrsplanung, Fahrzeugtechnik und -disposition, Personalplanung, Kundenservice und Marketing. Übrigens können schon jetzt Bewerbungen für den FiF-Ausbildungsstart im August 2024 eingereicht werden – per Mail an dialog@vos.info oder direkt bei den ausbildenden VOS-Partnerunternehmen.

Weitere Informationen zur FiF-Ausbildung sowie zu den Job-Angeboten für Quereinsteiger gibt es unter www.vos.info/karriere

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