Nach der erfolgreichen Einführung des vollständig ticket- und bargeldlosen Parkens auf dem Parkplatz an der Dominikanerkirche baut die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) das neue System nun an vier weiteren Standorten aus. In den kommenden Wochen werden drei Parkgaragen in Osnabrück sowie ein Standort in Bad Rothenfelde auf die moderne Technik umgerüstet.
Den Start macht das Parkhaus Lotter Straße am 15. Juni. Es folgen die Salzmarkt-Garage und der Parkplatz am Carpesol in Bad Rothenfelde am 29. Juni. Den Abschluss bildet die Altstadtgarage am 6. Juli. „Mit der sukzessiven Umstellung treiben wir die Digitalisierung unserer Parkangebote konsequent weiter voran“, erklärt OPG-Geschäftsführer Wigand Maethner. Die drei Osnabrücker Standorte verfügen bereits seit 2024 über Bargeldlos-Automaten. Hier werden nun die verbliebenen Bargeld-Automaten abgebaut. Am Parkplatz am Carpesol in Bad Rothenfelde wird ein neuer Cashless-Automat mit großzügigem Bedienfeld installiert. Die technischen Umrüstungsarbeiten dauern je Standort etwa eine Woche.
Hohe Akzeptanz für bargeldloses Bezahlen
Die drei Osnabrücker Standorte wurden gezielt ausgewählt: Bereits heute zahlen dort annähernd 90 Prozent der Kundinnen und Kunden bargeldlos. Die Umstellung ist damit ein konsequenter nächster Schritt. „Mit der großen Mehrheit unserer Kunden, die schon heute bargeldlos zahlt, schaffen wir die Grundlage, unsere Systeme weiter zu vereinfachen und noch nutzerfreundlicher zu gestalten“, ergänzt Maethner. „Wir sehen – wie schon am Standort an der Dominikanerkirche – deutlich, dass digitale Systeme den Parkprozess komfortabler machen und langfristig effizienter gestalten.“
Einfach, bequem und ohne Ticket
Das neue System verzichtet vollständig auf Bargeld und Parktickets. Stattdessen erfolgt die Abwicklung digital: Bei der Einfahrt wird das Autokennzeichen automatisch erfasst. Vor der Ausfahrt geben die Nutzer lediglich ihr Kennzeichen am Kassenautomaten ein. Das System ermittelt Parkdauer und Gebühr, bezahlt wird bequem per Girokarte, Kreditkarte oder Smartphone. „Das Ziel ist klar: Parken soll so einfach wie möglich funktionieren – ohne Ticket, ohne Kleingeld und mit möglichst wenig Wartezeit“, so Wigand Maethner. „Wir entwickeln unsere Standorte Schritt für Schritt in diese Richtung weiter.“
Weiterer Ausbau geplant
Mit den vier kommenden Projekten setzt die OPG ihren bereits eingeschlagenen Weg konsequent fort. Schon mit dem ersten vollständig bargeld- und ticketlosen Standort an der Dominikanerkirche hat das Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung moderner Parkraumbewirtschaftung gemacht. Die jetzt anstehenden Umrüstungen sind der nächste Baustein, weitere sollen folgen. „Bargeld- und ticketlos ist die Zukunft des urbanen Parkens“, sagt Maethner. „So wird das Parkerlebnis schneller, bequemer und ressourcenschonender.“
Hintergrund: OPG
Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft mbH (OPG) ist ein 94-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Osnabrück, die restlichen sechs Prozent der Anteile hält die Stadt Osnabrück. Die OPG betreibt an gut vierzig Standorten in Stadt und Region rund 9.000 Stellplätze. Zudem bewirtschaftet die OPG die öffentliche Ladeinfrastruktur in und um Osnabrück mit mehr als 300 Ladepunkten. Mehr Informationen gibt es unter www.parken-osnabrueck.de.