Kostenloser Sonnenstrom vom eigenen Vereinsdach

Haben die drei „Vereins-Sonnenstrom“-Gewinner ausgewählt: Eckhard Reimler, Leiter Produktmanagement (l.) und Stadtwerke-Solarexperte Sven Kiesow.  © Stadtwerke Osnabrück / Nathalie Barkau

Erneut hohe Resonanz auf Stadtwerke-Vereinswettbewerb

Die Auserwählten der zweiten Runde im Vereins-Sonnenstrom-Wettbewerb der Stadtwerke Osnabrück stehen fest: Ende vergangenen Jahres konnten sich gemeinnützige Vereine aus der Region erneut um die kostenlose Installation einer Solaranlage auf dem Vereinsdach bewerben. Aus dem Topf von rund 50 Bewerbungen wurden nun drei Vereine ausgewählt.

„Solar ist ‚in‘ – das zeigt die große Resonanz bei der Neuauflage unseres Wettbewerbs“, betont Eckhard Reimler, Leiter Produktmanagement bei den Stadtwerken. 2019 hatten die Stadtwerke erstmals diesen neuartigen Vereinswettbewerb ausgerufen. Fast 50 Vereine aus der Region hatten sich beworben, drei wurden letztlich ausgewählt. Im Herbst startete die zweite Bewerberrunde – mit gleicher Resonanz. Erneut gaben knapp 50 Vereine ihre Bewerbung ab, wieder wurden drei Vereine ausgewählt: der Osnabrücker Kanu-Club, die Wimmer-Schule in Bad Essen sowie der Osnabrücker Kinderhospitalverein.

Solaranlage plus Speicher


Das Bewerbungsverfahren war lediglich mit zwei Bedingungen verknüpft: Das Dach muss dem Verein gehören und zudem technisch für die Installation einer Solaranlage geeignet sein. „Für die drei auserwählten Vereine kann es schon bald losgehen“, kündigt Reimler an. Die geplanten Solarstromanlagen haben eine Leistung zwischen 17 und 29 Kilowatt peak (kWp), zwei Anlagen werden zudem mit einem Stromspeicher verknüpft.

„So können die Vereine ihren Sonnenstrom nicht nur erzeugen, sondern auch speichern und dann nutzen, wenn er auch gebraucht wird.“


„Klimacent“-Förderung


Finanziert werden die Vereins-Anlagen durch Mittel aus dem „Klimacent“-Topf des speziellen Stadtwerke-Ökostromtarifs. Dabei zahlen die Kunden dieses speziellen Tarifs freiwillig einen Cent pro verbrauchte Kilowattstunde obendrauf. Die Stadtwerke stocken den Gesamtbetrag mit 25.000 Euro jährlich auf. Die Gesamtsumme fließt dann komplett in regenerative Energie-Erzeugungsprojekte in der Region. „Somit unterstützen auch unsere Ökostromkunden in diesem speziellen Tarif tatkräftig den Ausbau der Sonnenstromerzeugung“, betont Reimler.

„Das ist gemeinsam gelebtes Nachhaltigkeits-Engagement.“


Mehr zum „Klimacent“-Ökostromtarif der Stadtwerke gibt es im Stadtwerke-Blog unter www.swo.de/blog. Bereits mit diesem Tarif finanzierte und gebaute Anlagen sind unter www.swo.de/oekostrom-anlagen aufgelistet.