Zurück zur Normalität in den Bädern

Weitere Attraktion in der Nettebad-Erlebniswelt wird die neue Stehrutsche.

Stadtwerke eröffnen Erlebniswelt und Loma-Sauna am Nettebad

Die Stadtwerke gehen den nächsten Schritt in Richtung „Bäder-Normalität“: Ab kommenden Samstag, 18. Juli, kehren das Nettebad und das Schinkelbad weitestgehend in den Normalbetrieb zurück – inklusive Re-Start des Nettebad-Freizeitbadbereiches und der Loma-Sauna. Parallel kündigen die Stadtwerke in Kombination mit der Eröffnung der Außenbecken-Überdachung im Nettebad eine neue Tarifstruktur an.

„Wir sind froh und erleichtert, die Loma-Sauna und die Erlebniswelt im Nettebad früher als ursprünglich geplant wieder eröffnen zu können“, betont Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle.

Möglich machen dies zum einen die Corona-Lockerungen der Landesregierung. Zum anderen hat das Stadtwerke-Bäderteam ein umfassendes Sicherheitskonzept für beide Bereiche erarbeitet – und dies auf Grundlage der Pandemiepläne der Fachverbände.

„Außerdem kehren wir sowohl im Nettebad als auch im Schinkelbad zu unseren gewohnten Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sowie dem normalen Ticketkauf vor Ort zurück – inklusive aller Sondertarife wie Hansefit, Qualitrain und der Bezahlung mit BäderCard“, so Hermle weiter.

„Dies ist ein weiterer großer Schritt in Richtung Normalität.“

Besucherampel informiert über freie Kapazitäten

Ab dem 18. Juli entfallen im Nettebad und im Schinkelbad die bisherige Einteilung in feste Zeitfenster und die Online-Ticketbuchung. „Trotzdem müssen wir die aktuelle Besucherzahl weiterhin nachhalten und begrenzen“, erläutert Bäderbetriebsleiterin Gerhild Neumann.

„Die Kunden können ab Samstag vor ihrem Besuch auf den jeweiligen Internetseiten prüfen, wie ausgelastet die Bäder und Loma-Sauna sind.“

Dazu wurde eine IT-Lösung entwickelt, die die Kunden mittels „Ampellogik“ in Echtzeit über den aktuellen Besucherstatus informiert. Ist die maximale Besucheranzahl erreicht, ist kein Einlass mehr möglich. Im Moskaubad bleiben die aktuellen Corona-Regelungen mit Zeitfenstern, geänderten Preisen und Online-Ticketbuchung bestehen. Grund hierfür sind fehlende technische Voraussetzungen für eine alternative Überprüfung der aktuellen Besucherzahl.

Außenbereich im Nettebad geschlossen

Eine klassische Freibadsaison wird es in diesem Sommer im Nettebad baustellenbedingt nicht mehr geben – und auch künftig nicht mehr. Ende des vergangenen Jahres waren die Arbeiten zur Überdachung des 33-Meter-Außenbeckens gestartet. Mitte Juni fand das Richtfest statt, am 1. Oktober wird der neue – und mit Attraktionen wie dem NinjaCross-Geschicklichkeitsparcours und der neuen Stehrutsche im Freizeitbad ergänzte – Bereich eröffnet. „Die Eröffnung werden wir nutzen, um eine neue und vereinfachte Tarifstruktur einzuführen“, betont Bäderchef Wolfgang Hermle.

Sportwelt und Erlebniswelt mit getrennten Tarifen

Kernstück ist dabei die tarifliche Trennung von Sport- und Erlebniswelt im Nettebad. „Viele Sportschwimmer, die zum reinen Bahnenziehen ins Nettebad kommen, nutzen die Angebote der Erlebniswelt nicht und wünschen sich einen reinen Sportbad-Tarif“, erläutert Hermle.

„Dass eine Trennung von Angeboten der Daseinsvorsorge und Erlebnis- und Freizeitangeboten sinnvoll ist, hat das Schinkelbad mit seinem getrennten Tarifmodell bereits bewiesen“, so Hermle.

Ab Oktober wird es daher im Nettebad einen separaten Sportwelt-Tarif als reine Daseinsvorsorgeleistung geben. Der Tarif für die Erlebniswelt beinhaltet weiterhin den kostenlosen Übertritt ins Sportbad.

Basis- und Tagestarif statt Nachzahlstufen

Zum 1. Oktober greifen zudem weitere Umstellungen im Tarifsystem. „Unser Ziel ist dabei, das oftmals als komplex angesehene System übersichtlicher zu machen“, betont der Stadtwerke-Bäderchef. Vorbild sei das bereits vor zwei Jahren eingeführte Zwei-Produkt-Tarifsystem mit Basis- und Tagestarifen in der Loma-Sauna, das das damalige System mit Nachzahlstufen ersetzt hatte. „Die positive Resonanz unserer Kunden war ausschlaggebend für die Entscheidung, ein analoges System für das Nettebad und das Schinkelbad einzuführen.“ Mit der Preisanpassung 2020 werden auch hier die Nachzahlstufen durch die Einführung von Basis- und Tagestarifen ersetzt. Im Moskaubad bleibt die Systematik mit Tagestarifen hingegen unverändert.

Vergünstigter Tarif für Stadtwerke-Energiekunden

„Natürlich müssen wir bei der Tarifanpassung auch die stetig steigendenden Personal- sowie Betriebs- und Instandhaltungskosten berücksichtigen“, betont Hermle. Ergänzend zur Umstellung der Tarifstruktur werden die Preise in allen Bädern um durchschnittlich fünf Prozent angehoben. „Um die Preissteigerung auszugleichen, wird es ab Oktober in der Stadtwerke-Vorteilswelt einen separaten Tarif für unsere Energiekunden geben“, erläutert der Bäderchef. Die Stadtwerke-Energiekunden erhalten bei jedem Besuch zehn Prozent Rabatt auf alle Badtarife.

„Somit wird für viele Osnabrücker der Badbesuch sogar günstiger.“

Alle weiteren Details zu den neuen Tarifen werden vor der Umstellung im Oktober veröffentlicht.

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