Trotz Corona: Hohe Kundenzufriedenheit im Osnabrücker Busverkehr

Die Endwende der MetroBus-Linie M3 in Sutthausen. © Uwe Lewandowski

Neues Busnetz feiert besonderes einjähriges Jubiläum

Vor gut einem Jahr, am 5. Februar 2020, fiel der Startschuss für das neue Busnetz in Osnabrück – noch unter ganz anderen Vorzeichen. Trotz aller Corona-Einschränkungen sind die Fahrgäste sowohl mit dem aufgestockten Busnetz als auch mit den digitalen Ticket- und Infoangeboten sehr zufrieden. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Kundenzufriedenheitsstudie der Stadtwerke.

„Vor einem Jahr hätten wir nie für möglich gehalten, was nur wenige Wochen später passiert“, blickt Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes zurück.

„Da bringen wir nach jahrelanger intensiver Vorbereitung ein komplett überarbeitetes Busnetz an den Start – und dann kommt Corona…“.


Umso erfreuter zeigt sich Dr. Rolfes über die positiven Rückmeldungen der Fahrgäste zum neuen Liniennetz im Stadtgebiet, aber auch zu den digitalen Angeboten wie der VOSpilot und das HandyTicket. Mehr als 1.000 Fahrgäste wurden bei der ÖPNV-Zufriedenheitsstudie im Stadtgebiet befragt. Die Befragung fand von Mitte September bis Anfang Oktober 2020 statt.

Neu besser als alt


93 Prozent der befragten Fahrgäste sind mindestens zufrieden mit dem öffentlichen Nahverkehr in Osnabrück, 44 Prozent sogar sehr zufrieden. Auch die Weiterempfehlungsbereitschaft ist auf einem guten Niveau: 41 Prozent der Fahrgäste würden auf jeden Fall die öffentlichen Verkehrsmittel weiterempfehlen. „Das Busfahren ist einfacher und unkomplizierter geworden“ lautet eine der am häufigsten genannten Aussagen. 40 Prozent der Fahrgäste geben an, dass das neue Liniennetz im Vergleich zum früheren Angebot deutlich besser ist. „Insbesondere die MetroBus-Linie M2 und die neue Ringlinie schneiden hier gut ab“, ergänzt Stadtwerke-Mobilitätsangebotschef Werner Linnenbrink.

Digitaler Corona-Schub


Bei den digitalen Angeboten lässt sich sogar eine Art „Corona-Schub“ erkennen: Inzwischen nutzen 43 Prozent der Fahrgäste regelmäßig die Mobilitäts-App VOSpilot (2019: 29 Prozent), bereits 13 Prozent das HandyTicket (2019: 3 Prozent). „Wir gehen davon aus, dass dieser Trend weiter anhält“, so Linnenbrink. Dazu werde nicht zuletzt das Ende Oktober eingeführte Bestpreis-Abrechnungssystem YANiQ beitragen.

„In gerade mal drei Monaten verzeichnen wir rund 3.600 Downloads der YANiQ-App – Tendenz weiter steigend.“


Mobilitätsportal startet in 2021


Für dieses Jahr kündigen die Stadtwerke zudem eine weitere digitale Neuigkeit an: In der zweiten Jahreshälfte geht ein neues Mobilitätsportal an den Start. Nach einmaliger kostenloser Registrierung lassen sich hierüber sämtliche Mobilitätsangebote (Bus, Carsharing, Parken, Fahrradparken) verwalten und buchen. „Zusätzlich zum Bus-Ticketing per Abo, YANiQ und HandyTicket kann ich über das Portal ein Stadtteilauto buchen und bezahlen oder das Parken im OPG-Parkhaus bzw. gesicherte Fahrradparken in der ‚Rad-Bar‘ abwickeln“, fasst Mobilitäts-Vertriebsleiter Maik Blome zusammen. Zusätzlich lassen sich im Mobilitätsportal die Rechnungen einsehen und die Bankverbindung ändern.

„Unser Mobilitätsangebot wird somit immer einfacher, bequemer und digitaler – ein besonderer Vorteil in diesen Corona-Zeiten.“ 


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