10.000 Glasfaserhausanschlüsse für Osnabrück 

Glasfaser Nordwest baut mit Unterstützung der SWO Netz 10.000 Glasfaser-Hausanschlüsse

Glasfaser Nordwest baut mit Unterstützung der SWO Netz aus

Glasfaseranschlüsse für die Gebiete Schinkel und Sonnenhügel

Das Infrastrukturunternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG, hat heute den Ausbau von rund 10.000 Glasfaseranschlüssen in Osnabrück angekündigt. In zwei Ausbaugebieten erhalten Anwohner und Unternehmen moderne FTTH-Anschlüsse (Fiber to the Home), die Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s ermöglichen.

Christoph Meurer, Geschäftsführer Glasfaser Nordwest: „Wir freuen uns, dass der Glasfaserausbau in Osnabrück nun neue Fahrt aufnimmt. Wir werden rund 10.000 Haushalte in Schinkel und Sonnenhügel mit modernen FTTH-Glasfaseranschlüssen versorgt. Das Besondere: Das Glasfasernetz wird bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern.“

Oliver Prostak, Geschäftsführer Glasfaser Nordwest: „Glasfaser Nordwest führt keine Nachfragebündelungen durch und muss somit keine langwierigen Planungs- und Wartephasen durchlaufen. Das Netz werden wir dann dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung stellen. Das bedeutet: Kunden können bei der Buchung aus verschiedenen Anbietern wählen. Zunächst werden in Osnabrück Telekom Deutschland und osnatel Internettarife über die neue Infrastruktur vermarkten. Perspektivisch wird Glasfaser Nordwest weitere Kooperationen eingehen, um den Endkunden vor Ort noch mehr Freiheiten bei der Wahl des Internetanbieters zu ermöglichen.“

Glasfaser Nordwest nutzt Erfahrungen und Kompetenzen der SWO Netz


Der Ausbau von moderner Glasfaserinfrastruktur ist häufig zeitintensiv und komplex. Um in der Stadt Osnabrück einen effektiven und beeinträchtigungsarmen Ausbau des neuen Netzes zu ermöglichen, haben sich Glasfaser Nordwest und die SWO Netz auf eine Nutzung bestehender Infrastrukturen durch Glasfaser Nordwest geeinigt. Das Unternehmen wird innerhalb der geplanten Ausbaugebiete bereits vorhandene Leerrohre der Stadtwerke-Tochter nutzen, um zusätzliche Tiefbauarbeiten zu vermeiden. Dies ist eine gute Nachricht für die Anwohner, denn in einigen Abschnitten können so Tiefbaumaßnahmen vermieden werden.

Auch über die Vereinbarung zu Leerrohren und Glasfaserinfrastrukturen hinaus wird die SWO Netz einen wichtigen Beitrag beim Bau und Betrieb des Netzes leisten: Die Stadtwerke-Netztochter wird durch umfassende Beratungs- und Bauüberwachungsdienstleistungen unterstützten. Ziel ist es, ihre Erfahrungen im regionalen Tiefbau zu nutzen, um den Glasfaserausbau möglichst reibungslos durchzuführen.

Heinz-Werner Hölscher, Geschäftsführer SWO Netz: „Als Infrastrukturdienstleister für Osnabrück können wir mit unserem Telekommunikationsnetz beim wichtigen Breitbandausbau unsere Stärken ausspielen. Schnelles Internet gehört mittlerweile zur digitalen Daseinsvorsorge – daher liegt es uns am Herzen, die Stadt zukunftsfähig aufzustellen und einen Beitrag zu mehr Lebensqualität zu leisten.“


Circet Deutschland führt den Ausbau durch


Als Ausbaupartner führt Circet Deutschland die Bauarbeiten für das neue Glasfasernetz im Auftrag von Glasfaser Nordwest durch. Circet Deutschland ist für die Bauplanung und -durchführung zuständig. Später in diesem Jahr können Interessenten dann die neuen Tarife buchen. Unter www.glasfaser-nordwest.de/gebiete gibt es zahlreiche Informationen zu dem Ausbauprojekt, zu den Hausanschlüssen und zu den Vermarktungspartnern.
















Ausbaugebiete im Überblick


Über Glasfaser Nordwest


Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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