E-Auto fährt vor der Stadtwerke Zentrale Alte Poststraße

Flexibel und vernetzt unterwegs

Flexibel und vernetzt unterwegs

Nachhaltige Mobilitätskonzepte

Mobilität soll einfach, flexibel und nachhaltig sein. Gleichzeitig sollen alle Mobilitätsangebote smart miteinander vernetzt sein – eine (Mobilitäts-) Vision für Osnabrück, an der wir als Stadtwerke tagtäglich arbeiten. Denn: Als Lösungspartner für die Stadt kümmern wir uns um eine optimale Vernetzung aller Verkehrsmittel: Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV), Carsharing und Fahrrad.

Es geht um ein sinnvolles Miteinander der Verkehrsmittel, nicht um ein Gegeneinander.

Das Rückgrat eines solchen Mobilitätsverbundes ist ein klar strukturierter ÖPNV. Zwei Facetten machen den ÖPNV dabei erst besonders smart und nachhaltig: ein digitales Tarifsystem und ein emissionsfreier Betrieb.

Das digitale Bestpreissystem soll dabei noch dieses Jahr in Osnabrück in Betrieb gehen. Einmal registriert, müssen sich die Fahrgäste vor Fahrtbeginn nur noch einmal kurz per Klick „einchecken“. Ein „Auschecken“ ist nicht erforderlich, das System erkennt automatisch, ob jemand umsteigt oder die Fahrt beendet wird. Nach einer Woche wird dann abgerechnet: Das System errechnet automatisch anhand der Fahrten das jeweils preisgünstigste Ticket – den Bestpreis. Die Abrechnung erfolgt monatsweise. Fahrgäste ohne Abo „entkommen dem Tarifdschungel“, müssen sich nicht mehr kümmern, bekommen den günstigsten Tarif und gewinnen mehr Flexibilität. Ein Modell, das in Osnabrück in dieser Form einmalig sein wird.

Grüne E-Busse

Und noch etwas macht den ÖPNV in Osnabrück bereits einmalig: die Busse selbst. Denn seit März 2019 sind auf der MetroBus-Linie 1 (M1) insgesamt 13 E-Gelenkbusse unterwegs. Und das ist erst der Anfang: Ab Sommer 2020 sollen weitere 22 E-Gelenkbusse für die Linien M2 (Landwehrviertel – Hauptbahnhof) und M3 (Hagen a.T.W. bzw. Sutthausen – Schinkel-Ost) folgen. 27 weitere dann im kommenden Jahr 2021 für die Linien M4 und M5. Mit insgesamt 62 Fahrzeugen für die fünf MetroBus-Linien verfügt Osnabrück dann über die größte E-Gelenkbusflotte Deutschlands. Übrigens: Den ersten Elektrobus bei den Stadtwerken gab es bereits 2011. Zu der Zeit ebenfalls eine Neuheit.

Aber nicht nur die E-Busse sind eine Besonderheit im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke. 2010 wurden die ersten Anhängerbusse (in Osnabrück unter dem Namen „BusPlus“ bekannt) angeschafft. Das Konzept Busse mit Anhänger einzusetzen hat sowohl betriebliche als auch ökologische Vorteile: Da außerhalb der Verkehrsspitzen der Anhänger abgekoppelt werden kann, ergeben sich hinsichtlich des Treibstoffverbrauchs Vorteile gegenüber größeren Bussen, die ganztags mit der Gesamtkapazität verkehren müssen.

Ein Modell, das flexibel und nachhaltig ist und somit ebenfalls zur Lebensqualität in Osnabrück beiträgt.

Hubchain - Bus per App-Bestellung

Ein weiterer Baustein darf natürlich nicht fehlen, wenn wir von nachhaltigen Mobilitätskonzepten sprechen: die Busbestellung per App. On-Demand-Verkehre lautet der Fachbegriff für solche Modelle. Zubringer- und Abholbusse, die die Fahrgäste nach vorheriger App-Bestellung zu Umsteige- und Knotenpunkten bringen bzw. von dort abholen. On-Demand-Verkehre sind insbesondere in ländlichen bzw. sogenannten suburbanen Gebieten einsetzbar – also in Gebieten, in denen ein Linienverkehr kaum darstellbar ist. Die Stadtwerke testen ein solches digitales Bestellsystem mit dem Projekttitel Hub Chain derzeit mit einem autonom fahrenden Kleinbus (liebevoll „Hubi“ genannt). 2020 wurde das Projekt Hub Chain mit dem „Innovationspreis Reallabore“ des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet. Mit dem Siegel werden Projekte gewürdigt, die als vorbildliche Impulsgeber für den Innovationsstandort Deutschland dienen.

Sharing-Modelle

Weitere tragende Säulen eines nachhaltigen Mobilitätsverbundes sind Angebote der Nahmobilität wie der Radverkehr sowie sogenannte kollaborative Angebote – wie das Car-, Ride- oder Bikesharing. Ganz im Sinne des Mottos „nutzen statt besitzen“. Ein Vorzeigebeispiel hierfür ist die Stadtwerke-Carsharingtochter stadtteilauto: Die mittlerweile mehr als 100 stadtteilauto-Fahrzeuge haben sich fest im Stadtbild etabliert. 

Unterschiedliche Tarife und Fahrzeugmodelle bieten die Möglichkeit, das Carsharing auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Und weil ein einziges stadteilauto-Fahrzeug neun private Autos ersetzt, trägt das Konzept zur Verkehrsentlastung bei. Nachhaltigkeit pur, bestätigt durch die Auszeichnung mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Vernetzte Mobilität

Um alle diese Verkehrsmittel opimal zu vernetzen, muss auch der Wechsel zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln schnell und vor allem einfach sein.

An sogenannten Mobilitätsstationen an den Buslinienendpunkten in Haste, Düstrup und in Sutthausen kann zwischen ÖPNV, Carsharing und Radverkehr gewechselt werden.

Die Mobilitätsstationen und auch die darin integrierten sicheren Fahrradabstellanlagen - die sogenannte rad-bar - sind zentrale Bausteine des Projektes Mobile Zukunft. Gemeinsam mit der Stadt erarbeiten wir als Stadtwerke im Rahmen dieses Projektes gemeinsam Ideen und Maßnahmen zur Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte, der Förderung umweltfreundlicher Nahmobilität, der E-Mobilität, des ÖPNV sowie der Stärkung des Radverkehrs.

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