Digitalisierung von Anwendungsfällen mit LoRaWAN

Mehrwerte schaffen und Effizienz steigern

Grundwasser-Pegelmessung mit LoRaWAN

Mitarbeiter:innen aus dem Umfeld der Wasserversorgung sind einen nicht unerheblichen Teil ihrer Arbeitszeit zur manuellen Messung oder Ablesung von Grundwasser-Pegelständen unterwegs, besonders im ländlichen Raum.

Dabei erfassen sie Messwerte in diversen Anwendungen und leiden nicht selten unter Medienbrüchen. Unter Umständen führt noch eine personelle Ressourcenknappheit dazu, dass Messstellen nicht im behördlich vorgegebenen Turnus erfasst werden können.

Durch eine Ausstattung von Grundwassermessstellen mit speziellen Pegelsonden und LoRaWAN-Datenloggern, können Messwerte digital aus der Ferne erfasst und übertragen werden.

Die Bereitstellung der Messwerte erfolgt dabei in einem standardisierten Datenformat und ermöglicht eine automatisierte Messung, sowie Erfassung der Messdaten in deutlich erhöhter Datenqualität und –Quantität. Dadurch wird eine mögliche Reduzierung der behördlich vorgegebenen Messpunkte begünstigt, sowie ein Einsatz von personellen und technischen Ressourcen optimiert.


Monitoring von Ladesäulen- & Parkplatzbelegung

Das Monitoring von Belegungszuständen bestimmter Parkplätze kann aus unterschiedlichen Gründen einen Sinn ergeben. Dabei können Betreiber:innen von Parkflächen oder Besitzer:innen von Grundstücken von den Informationen profitieren.

Echtzeitdaten von Parkplatz-Sensoren in Ihrem LoRaWAN ermöglichen zum Beispiel genaue Informationen über den Belegungszustand einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Diese Daten können, neben eigenen Softwareanwendungen, zusätzlich auch in übergreifende Kartendienste übermittelt werden.

Ebenfalls ist ein Einsatz in Halteverbotszonen vorteilhaft, wodurch Falschparker frühzeitig erkannt und betroffene Flächen freigehalten werden können.

Darüber hinaus entstehen fortlaufend Informationen über Parkplatz-Auslastung und –Nutzungsverhalten.


CO2- und Raumklima-Management

Der Mensch hält sich in der heutigen Zeit überwiegend in Innenräumen auf, sowohl beruflich als auch privat. Das Raumklima spielt dabei mittlerweile eine unabdingbare Rolle. Gerade in Bürogebäuden oder Bildungseinrichtungen, in denen viele Menschen zusammen kommen und konzentriert ihren Aufgaben nachgehen, ist ein positives Raumklima besonders hilfreich.

Diverse Sensoren für den Einsatz in einem LoRaWAN können bei dem Erhalt eines angenehmen Raumklimas unterstützen:

  • CO2-Sensoren warnen bei Erreichen definierter Schwellwerte, bei denen ein Lüften empfohlen wird um weiterhin konzentriert arbeiten oder lernen zu können.
  • Temperatur- & Luftfeuchtigkeit-Sensoren unterstützen die Raumnutzer:innen beim optimalen Heizen und Lüftungsverhalten. Somit können beispielsweise ein zu hoher Energieverbrauch oder eine niedrige Luftfeuchtigkeit verhindert werden.


Übermittlung von Störungen an Kleinpumpwerken

Häuser rund um Randgebiete von ausgebauten Kanalnetzen  bergen oft den Nachteil, dass ihr Abwasser an verschiedenen Stellen durch Kleinpumpwerke weiterbefördert werden muss.

Störungen dieser technischen Anlagen und Pumpen werden bislang visuell über eine rote Leuchte oder akustisch mittels Warnton signalisiert. Dann sind die Bürger:innen gefragt, sich bei der zuständigen Stelle ihrer Versorgungswerke zu melden.

Zwecks schneller Entstörung und Entlastung von Bürger:innen, kann ein spezieller Sensor das Signal direkt über LoRaWAN an die jeweilige Stelle des Versorgers übermitteln.

Ein Entstördienst gewinnt somit die Möglichkeit rechtzeitig tätig zu werden und Probleme schneller zu beheben.


Fragen zu Anwendungsfällen mit LoRaWAN oder konkrete Projekte?





Mit einem * ausgezeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Ihre Daten:

Hinweis: Unsere Datenschutzerklärung schließt grundsätzlich eine Weiterleitung Ihrer Daten an Dritte aus.

Meldungen zum Thema Internet der Dinge und Smart City

Frau schreibt am Laptop

Meldung 12.11.2021

Erstes Auswahlverfahren für Gründerinnen und Gründer gestartet
Im Rahmen eines Forschungsprojekts haben die SWO Netz und das Fraunhofer IZFP smarte Wandanker in der Großen Straße angebracht.

Meldung 10.09.2021

Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts in Osnabrück
Smart City Osnabrück

Meldung 10.09.2020

Bundesregierung fördert mit 3,45 Millionen Euro
Freuen sich über die Auszeichnung „Digitaler Ort Niedersachsen“ für den OSNA HACK: (V.l.) SWO Netz-Geschäftsführer Heinz-Werner Hölscher, Staatssekretär Stefan Muhle und Stadträtin Katharina Pötter.

Meldung 15.11.2019

Land Niedersachsen ehrt Stadtwerke-Netztochter für OSNA HACK
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Mitte) ist Schirmherr der Digitalen Woche. Franziska Haucke (links), Projektleiterin Digitale Agenda der Stadt Osnabrück und Berenike Seeberg-Elverfeldt (rechts), New Business-Managerin der Stadtwerke Osnabrück haben die Digitale Woche initiiert.

Meldung 27.05.2019

Kreativer Workshop im Rahmen der Digitalen Woche
LoRaWAN-Funkantennen sollen Osnabrück zu einer Smart City werden lassen: (V.l.) Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Christoph Hüls, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und SWO Netz-Geschäftsführer Heinz-Werner Hölscher.

Meldung 13.05.2019

Stadtwerke-Netztochter baut neues Funknetz auf
Siegel Herausragender Regionalversorger Siegel Kompetenz Umwelt und Klima Siegel Familienfreundlicher Arbeitgeber Siegel Schlichtungsstelle Niedersachsen und Bremen