Haltestellenpaten

Jugendliche Paten engagieren sich für ihre Schulbushaltestelle

Was gut ist, kann noch besser werden. Frei nach diesem Motto haben die Stadtwerke Osnabrück zusammen mit den 6. Klassen von vier Osnabrücker Schulen ein zunächst auf ein Jahr festgelegtes Pilotprojekt zur Haltestellensauberkeit ausgerufen.

Denn auch, wenn der Zustand und die Ausstattung der Haltestellen kein Schwerpunkt bei den Beschwerden ist, so gibt es Momente, in denen Fahrgäste sich ärgern müssen über Unreinheiten und Verschmutzungen. „Es geht uns um die schnelle Beseitigung von Schmierereien, Beschädigungen und das Leeren überfüllter Mülleimer, wenn mal wieder jemand den Behälter für den privaten Müll genutzt hat“, so Lea Hoyer und Kathrin Witte, die bei den Stadtwerken das Projekt koordinieren. Die Schülerinnen und Schüler, die sich fortan für eine bestimmte Haltestelle als „Pate“ engagieren, werden auf diese Details zukünftig besonderes Augenmerk legen.

Osnabrücker Schulen zeigen ehrenamtliches Engagement

Die Patenschaft bezieht sich dabei auf die Schulbushaltestelle. Hier werden die Haltestellenpaten einen regelmäßigen Check durchführen und bei kleineren Verschmutzungen auch einmal selbst zum Besen greifen.

Zur Unterstützung der Patenschaft bekommen die Schulen ein sogenanntes Start-Up Paket. Dieses beinhaltet neben nützlichem Arbeitsmaterial wie Müllgreifer, Warnwesten, Handschuhe, Besen und Kehrblech eine Checkliste, an der sich die Schüler beim Haltestellencheck orientieren können. Bei größeren Verschmutzungen oder Beschädigungen werden die Stadtwerke entsprechend informiert.

Für eine bessere Aufenthaltsqualität an den Haltestellen

Die Schülerinnen und Schüler der Angelaschule, der Bertha-von-Suttner-Realschule, der Erich-Maria-Remarque Realschule und der Möser Realschule können jetzt bei jedem Haltestellencheck „Mobilitätspunkte“ sammeln. Die Klasse mit den meisten Mobilitätspunkten wird am Projektende mit einem Klassenausflug belohnt.

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