27.04.2017

Berufsluft schnuppern beim Zukunftstag

Lesedauer des Artikels: 3.78 Minuten

Rund 50 Schülerinnen und Schüler lernen Stadtwerke-Welt kennen

Einmal im Jahr haben Schülerinnen und Schüler für einen Tag die Möglichkeit erste Berufsluft zu schnuppern: Beim Zukunftstag blicken sie hinter die Kulissen von Unternehmen, lernen unterschiedliche Berufe kennen und treffen Personen, die dort arbeiten oder eine Ausbildung machen. Auch die Stadtwerke Osnabrück beteiligen sich seit Langem am Zukunftstag. In diesem Jahre nahmen rund 50 Schülerinnen und Schüler die Stadtwerke- und Arbeitswelt genauer unter die Lupe. Und da es viel zu zeigen gibt und ein Tag kurz ist, musste alles vorab gut organisiert werden. An dieser Stelle komme ich ins Spiel: Im Rahmen meiner Ausbildung zur Industriekauffrau bin ich derzeit in der Personalabteilung eingesetzt. Zusammen mit einer weiteren Auszubildenden und unseren Ansprechpartnern für die kaufmännische Ausbildung haben wir den diesjährigen Zukunftstag geplant, organisiert und begleitet.

Ein Projekt von uns Auszubildenden für die Schülerinnen und Schüler sozusagen. Ziel ist es, den Jungen und Mädchen einen möglichst umfassenden Einblick in die vielfältige Stadtwerke-Welt zu geben und ihnen unterschiedliche Ausbildungsberufe zu zeigen.

Organisation ist alles

Auf Entdeckungstour in der Bushalle des Verkehrsbetriebes.

Die Vorplanung hat schon meine Azubikollegin Lisa übernommen, die wie ich im zweiten Lehrjahr ist. Sie war vor mir in der Personalabteilung eingesetzt und hat mir den Zukunftstag  quasi „übergeben“.Bei Fragen, Problemen oder sonstigen Anregungen standen uns natürlich unsere Ansprechpartner im Rahmen der Ausbildung immer zur Verfügung. Dadurch fiel mir die Planung einfacher und es hat wirklich Spaß gemacht. Vorab war es wichtig zu planen, wie der ganze Tag abläuft, damit die Schüler und Schülerinnen die unterschiedlichen Berufsfelder bei den Stadtwerken kennen lernen. Da neben mir auch ein Azubi zum Fachangestellten für Bäderbetriebe und ein Azubi zur Fachkraft im Fahrbetrieb den Tag begleitet haben, standen den Schülerinnen und Schülern immer Ansprechpartner zur Seite, die ihre Fragen aus erster Hand beantworten konnten. Wichtig ist natürlich auch, dass nur so viele Schüler und Schülerinnen teilnehmen, die wir auch alle beaufsichtigen konnten.

Viele offene Fragen standen dabei am Anfang auf meiner To-Do-Liste: Welche Räume kann man nutzen? Passt das mit der Teilnehmerzahl? Wo wird gegessen und was wird gegessen? Wie viele Busse und auch wie viele Busfahrer werden für den Tag benötigt? Wichtig waren die Absprachen untereinander, damit alles reibungslos ablaufen kann. Dadurch habe ich viele neue, nette und liebe Kollegen  kennengelernt.

Ganz schön viel zu entdecken

Wie funktioniert der Prozess der Abwasserreinigung? Nach der Führung im Klärwerk konnten die Schülerinnen und Schüler diese Frage beantworten.

Aber kommen wir jetzt zu dem endgültigen Ablauf des Zukunftstages. Damit der Start in den Tag gut anfängt, starteten alle zusammen um 8:15 Uhr nach der Begrüßung mit einem leckeren Frühstück. Genau das Richtige, um sich für den spannenden Tag und vor allem das Vormittagsprogramm zu stärken. Am Vormittag bekamen die Teilnehmer zunächst einmal einen Einblick in die Aufgabenfelder der Stadtwerke: Energie- und Wasserversorgung, Entwässerung, Bäder, Hafen, Öffentlicher Personennahverkehr und und und – aufgrund der vielen verschiedenen Bereiche, die gar nicht alle an einem Tag erforscht werden können, ging die Erkundungstour in zwei Gruppen vonstatten. Die erste Gruppe wurde zunächst über den Verkehrsbetrieb geführt. Die Kinder und Jugendlichen erhielten dort ganz besondere Eindrücke, denn wann sieht man schon mal eine riesige Bushalle, Buswaschanlage oder Buswerkstatt?! Als nächstes führte es die Schülerinnen und Schüler ins Nettebad. Und wie kommt man am besten mit einer Horde Schüler von der Zentrale zum Freizeitbad? Natürlich mit dem unternehmenseigenen Bus, der sogar von einem Azubi gefahren wurde. Angekommen am Nettebad startete die Besichtigung, die von unseren Azubis zur Fachkraft für Bäderbetriebe geleitet wurde. Die zweite Gruppe lernte währenddessen das Klärwerk Eversburg kennen und durfte dort einmal hinter die Kulissen schauen. Der Weg dorthin wurde ebenfalls mit dem Bus bestritten. Im Anschluss tauschten die Gruppen. Und da so eine Entdeckungstour auch hungrig macht, gab es zur Stärkung leckeres Essen aus der Kantine. Bei Pommes, Schnitzel oder Nudeln konnten die Erlebnisse des Vormittages ausgetauscht werden.

Von der Theorie zur Praxis

Satt und gestärkt ging es nach der Mittagspause nun weiter: Die Schüler und Schülerinnen wurden ihren beruflichen Wünschen nach in Kleingruppen unterteilt: Elektroniker/in, Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, Fachkraft im Fahrbetrieb, kaufmännische Berufe oder Kfz-Mechatroniker/in. In diesen Grüppchen stand „selbst aktiv werden“ auf dem Plan: So wechselten die Kfz-Interessierten einen Reifen in der Werkstatt, die Kaufleute erstellten ein Werbeplakat und die Badbegeisterten machten eine Schwimmeinheit im Nettebad. Für Fragen rund um die Ausbildung standen wir Azubis den ganzen Tag über Rede und Antwort. Kaum zu glauben, aber so schnell kann es gehen und gegen 16 Uhr endete der erlebnisreiche Ausflug in die Berufswelt bei den Stadtwerken.

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Sarah Klenke

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