16.11.2015

Diesel im Blut

Lesedauer des Artikels: 1.89 Minuten
Ausbildung zum FiF

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Nele und ihre Ausbildung bei den Stadtwerken zur Fachkraft im Fahrbetrieb

Nele Markmeyer weiß genau, was sie will: „Ich liebe es, große Autos zu fahren“, ist die spontane Antwort auf die Frage, wie sie auf eine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb kam. Denn wenn Nele von großen Autos spricht, sind nicht etwa luxuriöse Limousinen gemeint, sondern Busse.

Vielleicht spielte auch eine gewisse familiäre Prägung und Affinität zu den Stadtwerken eine Rolle: Schon die Urgroßeltern waren hier beschäftigt und sowohl Opa als auch Vater waren Busfahrer mit Leidenschaft. Nele hat sie oft begleitet: „Papa sagt immer: Du hast Diesel im Blut!“

Als dann die Frage der Berufswahl anstand, machte Nele ein Praktikum bei den Verkehrsbetrieben: „Danach wusste ich: Das ist mein Ding.“

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Seit Beginn ihrer Ausbildung im August 2013 hat Nele Markmeyer unter anderem die Mobilitätszentrum am Neumarkt kennengelernt und Kontrolleure in den Bussen begleitet. Außerdem hat sie in der Werkstatt mit angepackt: „Vielleicht lerne ich auch noch Mechatronikerin“, sagt die technikbegeisterte junge Frau. Derzeit überprüft sie mit ihren Kollegen im Streckendienst, ob entlang der Linien alles in Ordnung ist. Und nächstes Jahr, wenn sie 18 Jahre alt ist, beginnt sie mit der Fahrschule: „Ich freue mich riesig darauf, selbst hinter dem Steuer zu sitzen.“

Spaß an der Ausbildung hat Nele aber auch jetzt schon. „Die Aufgaben sind vielfältig, und der Umgang und die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist super“, berichtet Nele. Sie sei überrascht gewesen, wie schnell man sich überall dazugehörig fühle: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit allen auf Anhieb so gut auskomme.“

Auch wenn sie in der Berufsschule die theoretische Seite kennenlernt, sieht Nele den Schwerpunkt ihres Berufslebens in der Praxis: „Ich freue mich darauf, jeden Tag Verantwortung zu übernehmen, immer wieder anderen Menschen zu begegnen, die unterschiedlichen Linien zu fahren und damit einen kleinen Beitrag zu leisten, dass die Osnabrücker mobil und sicher unterwegs sind.“

Schichtdienst und frühes Aufstehen sind kein Problem für sie. Außerdem solle man ihrer Meinung nach nicht zu schüchtern sein, um auf unterschiedliche Situationen im Fahrbetrieb selbstbewusst reagieren zu können.

„Und man darf natürlich keine Angst vor großen Autos haben“, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

Wo eine Ausbildung bei den Stadtwerken noch möglich ist - das erfahrt ihr hier: www.swo.de/ausbildung

Update:
Vielleicht habt ihr sie schon gesehen. Inzwischen hat Nele ihre Ausbildung als FIF beendet und ist nun als Busfahrerin "auf Strecke".

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Nicole Seifert

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Nicole Seifert

16.11.2015

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