20.07.2017

Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe

Lesedauer des Artikels: 2.3 Minuten

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„Kein Wurf ins kalte Wasser!“

Ich konnte schon immer gut mit Menschen umgehen. Zwar gehörte ich früher nie zu den besten Schwimmern, aber Erste Hilfe und Rettungslehre standen schon immer ganz weit oben auf meiner Interessenliste. Im letzten Jahr habe ich deshalb eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe bei den Stadtwerken Osnabrück angefangen. Mein Einsatzgebiet: Das Schinkelbad. Und das habe ich bisher keinen Tag bereut….  und dank intensiven Schwimmtrainings, bin ich mittlerweile auch hier richtig fit.

Viel mehr als „nur“ ein Rettungsschwimmer

Um das erste Missverständnis auszuräumen: Fachangestellte für Bäderbetriebe sind keine „normalen“ Rettungsschwimmer. Natürlich sind auch Wasseraufsicht, Erste-Hilfe-Maßnahmen und Schwimmtraining – DLRG-Silber ist Pflicht für jeden Fachangestellten für Bäderbetriebe – zur Ausbildung, aber dazu gehört noch viel mehr: Der Umgang mit Badegästen ist wichtiger Bestandteil der Ausbildung, genauso wie das Animieren bei Kindergeburtstagen oder auch die Durchführung von Schwimm- und Aquafitnesskursen. All das sind Sachen, die man nach seiner Ausbildung beherrschen muss. Ein weiterer Schwerpunkt: Die Technik. Ich muss zugeben, dass ich von Filtern und Pumpen und der Reinigung und Pflege von Bädern am Anfang auch nicht allzu viel wusste, aber dazu ist eine Ausbildung ja schließlich da: zum Lernen! Und daher macht mir der Gang in die Technikräume mittlerweile richtig Spaß und auch die Kontrolle der Anlagen ist dank innerbetrieblichen Unterrichts kein Problem mehr.

 

Panoramaaufnahme der Technikräume im Nettebad.

 

Gelungene Mischung aus Theorie und Praxis

Wo ich gerade vom innerbetrieblichen Unterricht erzähle: Jeden Freitag treffen sich alle Auszubildenden zum Fachangestellten für Bäderbetriebe aus den drei Bädern und haben zuerst gemeinsam eine Stunde Schwimmtraining und danach theoretischen Unterricht bei unserem Ausbilder, Claus Entrup. Man kann sich das wie einen zusätzlichen Schultag vorstellen, nur dass sich der Lehrer bzw. Ausbilder nach uns Schülern bzw. Azubis richtet.

Wenn wir also ein bestimmtes Thema noch einmal durchsprechen möchten oder nicht ganz verstanden haben, sprechen wir das ganz offen an und wiederholen es zu gegebener Zeit – eine super Ergänzung zum Unterricht in der Berufsschule.

Ich persönlich freue mich immer auf den gemeinsamen Austausch mit allen Azubis. Der Unterricht ist zwar auch anstrengend und die Anforderungen an uns sind groß, aber natürlich kommen auch der Spaß und der persönliche Erfahrungsaustauch nicht zu kurz. Auch die regelmäßige Teilnahme an Seminaren zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie zum Beispiel gesunde Ernährung gehören zum Ausbildungsalltag.

Mein Fazit

Ich würde meine Ausbildung jederzeit wieder bei den Stadtwerken Osnabrück anfangen: Man hat einen tollen Ausbilder, lernt viel und dank der drei Bäder hat man immer wieder mit verschiedenen Arbeitsweisen und Badegästen zu tun. Das Betriebsklima ist super – immer freundlich und kollegial. Jeder, der Interessen in Erste-Hilfe oder Rettungsschwimmen mit technischen Tätigkeiten und Kundenbetreuung in einem Beruf kombinieren möchte,

der hat als Fachangestellter für Bäderbetriebe seinen Traumjob gefunden. 

Alle Infos zu den Ausbildungsberufen bei den Stadtwerken findet ihr hier.

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Lasse Rottmann

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