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Feuerwehrleute in schwerer Montur bahnen sich ihren Weg durch die Umkleiden im Nettebad. Gleichzeitig klettern ihre Kameradinnen und Kameraden über eine meterhohe Leiter auf das Dach des Bades. Nein, ein Ernstfall stellt diese Situation nicht dar – doch die Feuerwehr muss darauf vorbereitet sein. 

Sportwelt als Übungskulisse

Schauplatz einer dieser Übungen war jetzt die Sportwelt unseres Nettebads. Für uns ist es sehr wichtig, regelmäßig wirklichkeitsnahe Übungen durchzuführen, damit wir im Ernstfall effektiv handeln können. Damit sich niemand an die Umgebung gewöhnen kann, wechseln wir die Übungsobjekte laufend“, erklärt Stadtbrandmeister Markus Bergen. Bergen war es auch, der über seinen Beruf als Teamkoordinator Bäderfacilitymanagement bei den Stadtwerke-Bädern den Kontakt zum Nettebad herstellte. 

Training mit einer 100 kg schweren Puppe

Übung in der Sportwelt

Realistische Übung - ohne echtes Feuer

Konkret widmeten sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schinkel dem Absuchen von verrauchten Räumen nach Personen, der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Um die Sicht im „verrauchten“ Umkleidebereich auch ohne Übungsrauch darstellen zu können, wurden den Rettungskräften Übungsvisiere angelegt, mit denen annähernd keine Sicht möglich ist. Auch waren im Bereich der Umkleiden zwei Übungsfeuer positioniert, die gelöscht werden mussten. 

Übung in der Kabine

Spezialvisiere täuschen verrauchten Raum vor

Rettung vom Hallendach

Zu retten waren mehrere, bis zu 100 Kilogramm schwere Übungspuppen, darunter auch eine, die auf dem Hallendach platziert wurde und mittels einer Leiter evakuiert werden musste.  

Rettung vom Hallendach

Aufbau vor dem Nettebad

Übung während Revisionsarbeiten

Die Übung fand während den Revisionsarbeiten statt, die derzeit in der Sportwelt des Nettebads ausgeführt werden. Feuerwehr und Badegäste kamen sich daher nicht in die Quere. „Wir haben einen guten Draht zur Feuerwehr und haben unseren Umkleidebereich daher sehr gerne zur Verfügung gestellt. Im Ernstfall wissen wir, dass wir uns auf die Feuerwehr verlassen können“, sagt Badleiterin Sonja Niemann. 

Cara

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Veröffentlicht am
02.07.2024

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