07.07.2021

Aus dem Arbeitsalltag einer Werkstudentin

Lesedauer des Artikels: 3.61 Minuten

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Sophia Brandmann hat mehrere Monate als Werkstudentin im Personalbereich der Stadtwerke Osnabrück gearbeitet. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen, ihren Aufgaben und warum sie ganz viel Zeit mit TOM verbracht hat...

 

Das bin ich

Hallo zusammen, mein Name ist Sophia Brandmann. Nach meiner Schule habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und anschließend ein Studium begonnen. Heute studiere ich bereits im 5. Semester Betriebswirtschaft und Management mit dem Schwerpunkt Personalmanagement an der Hochschule Osnabrück. Neben meinem Studium habe ich oft als Werkstudentin gearbeitet und darunter zuletzt jetzt auch einige Monate als Werkstudentin in der Personalentwicklung der Stadtwerke Osnabrück. Zum einen natürlich, um Geld zu verdienen, aber vor allem, um Berufserfahrung zu sammeln und die im Studium erlernten theoretischen Kenntnisse in der Praxis anwenden zu können.

 

Meine Aufgaben

Den größten Teil meiner Arbeitszeit habe ich mich der teamorientierten Mitarbeiterbefragung (TOM), einem neuen Befragungskonzept bei den Stadtwerken, gewidmet. Außerdem beschäftigte ich mich – auch bedingt durch die Corona Situation – mit neuen Arbeitswelten. Wenn in den größeren Projekten gerade nicht so viel zu tun war, habe ich das Team, je nachdem wo gerade Arbeit anfiel, unterstützt. Das konnte beispielsweise die Erstellung von Arbeitszeugnissen, das Ausarbeiten von Moderationsleitfäden, die Unterstützung bei der Gestaltung von Workshops oder das Korrekturlesen von Seminarkatalogen sein.

 

TOM - Was ist das?

Da ich hauptsächlich für die Unterstützung der TOM eingestellt wurde und das den größten Teil meiner Arbeitszeit eingenommen hat, erzähle ich gerne nochmal mehr dazu: Mitarbeiterbefragungen werden durchgeführt, um Änderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen. In der teamorientierten Mitarbeiterbefragung der Stadtwerke werden Aspekte hinsichtlich der drei Kategorien leistungsfördernde Arbeitsbedingungen, vertrauensvolle Zusammenarbeit und zielgerichtete Kompetenzentwicklung abgefragt, um die Situationen in den Teams zu analysieren. Anschließend gilt es im Rahmen eines Workshops zielgerichtete Maßnahmen zur Optimierung abzuleiten. Dabei beziehen sich die Fragen speziell auf die Werte, welche sich die Stadtwerke im Unternehmensleitbild in der Kategorie Mitarbeiter stärken auf die Fahne geschrieben hat.

 

Meine Arbeit rund um die TOM

 

»Zuletzt habe ich sogar eigene Workshops übernommen, die ich von der Vorbereitung über die Moderation bis hin zur Nachbereitung selbst durchführt habe.«

Zu Beginn meiner Zeit bei den Stadtwerken waren die Workshops im Anschluss an die Befragung in Präsenz geplant, sodass wir zunächst, aufgrund der Corona Pandemie, das gesamte Konzept auf Online-Workshops umstellen mussten. Des Weiteren war es meine Aufgabe, die Präsentationen für die Workshops vorzubereiten und die Evaluationen auszuwerten sowie systematisch aufzuarbeiten. Meine Kolleg:innen haben mir auch die Möglichkeit gegeben, in ihren Workshops zu hospitieren, um Erfahrungen in der Moderation zu sammeln. Zuletzt habe ich sogar eigene Workshops übernommen, die ich von der Vorbereitung über die Moderation bis hin zur Nachbereitung selbst durchführt habe. Es war spannend zu sehen, wie sich die Teams im Workshop mit den Ergebnissen der Befragung auseinandersetzten und offen miteinander diskutierten. Wenn ich dann als Moderatorin die Teams darin unterstützen konnte, passende und gute Vereinbarungen zu finden, um mit viel Engagement die Arbeitsbedingungen mitzugestalten, dann macht mich das ziemlich stolz. 

 

Was mir besonders gefallen hat

Sophia beim Moderieren eines Workshops.

Besonders hervorheben möchte ich die mir gegenüber gebrachte Wertschätzung sowie das Vertrauen und somit die Qualität meiner Aufgaben. Werkstudentin bei den Stadtwerken zu sein bedeutet keineswegs einfach eine günstige Arbeitskraft zu sein – wie es leider immer noch in vielen Unternehmen der Fall ist. Natürlich waren auch mal administrative, eintönige Aufgaben zu erledigen, das ist nicht zu verhindern, aber es sind auch einige wirklich spannende Aufgaben dabei, bei denen ich einiges dazu gelernt habe. Unter anderem gehört die eigenständige Moderation in den Workshops der TOM dazu.

Zudem bin ich mit meinen Kolleg:innen zu Seminaren oder anderen Terminen gegangen, aus denen ich ebenfalls viel mitnehmen konnte. Ich hatte bei allem, was ich tat, die Möglichkeit, meine Meinung einzubringen und aktiv mitzuarbeiten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass meine Kolleg:innen sehr viel Verständnis für mein Studium aufgebracht haben, sodass ich meine Arbeitszeiten – je nach Vorlesungszeiten – flexibel gestalten konnte. Als letzten und sehr wichtigen Aspekt möchte ich meine netten Kolleg:innen erwähnen. Trotz eines Corona-Einstiegs habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt, wozu vor allem meine Kolleg:innen beigetragen haben. Diese haben sich sowohl in Terminen als auch zwischendurch Zeit für mich genommen, sich nach meinem Wohlbefinden erkundigt und hatten immer ein offenes Ohr.

 

Interesse bekommen?

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Lisa Hoff

07.07.2021

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