20.12.2017

Last-Minute-Weihnachtsrezepte unserer Städtebotschafter

Lesedauer des Artikels: 2.83 Minuten

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Ihr habt keine Lust auf Kartoffelsalat und Würstchen zu Weihnachten, aber auch noch keine bessere Rezeptidee? Kein Problem! Die Städtebotschafter in Osnabrück stellen euch ihre Last-Minute-Rezepte zu Weihnachten vor. Wie wäre es also in diesem Jahr mit internationalem Essen aus Derby, Haarlem, Tweer oder Angers...? Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren.

Englischer Weihnachtspudding (aus Derby)

Lydia Martin, Derby

Zutaten
50 g blanchierte Mandeln
100 g Paniermehl
2 große Kochäpfel
100 g Rohrzucker
200 g Sukkade
3 große Eier
1 Muskatnuss
2 EL Branntwein (+ 3-5 EL für das Flambieren)
1000 g Rosinen
250 g Butter
140 g Mehl

Zubereitung

Die Mandeln, Äpfel und Sukkade klein schneiden. Drei Viertel des Muskates reiben. Alle Zutaten, abgesehen von der Butter, in einer großen Schale vermixen. Die Butter in die Schale reiben (die Butter soll kalt sein). Alles rühren. Wer rührt, muss sich etwas wünschen! Zwei Schalen (1,2 Liter groß) mit Butter bestreichen und mit dem Weihnachtspudding-Gemisch füllen. Mit Backpapier bedecken und mit Schnur befestigen. Die Schalen von oben nach unten und von unten nach oben  mit Alufolie bedecken (also zwei Blätter für jede Schale) und mit Schnur befestigen. Die Weihnachtspuddings in einem Topf Wasser 8 Stunden kochen lassen. Altes Backpapier und alte Alufolie wegnehmen und mit neuem Backpapier und neuer Alufolie bedecken. Bis Weihnachten kühl und trocken lagern (Weihnachtspuddings halten sich sehr lange). Zu Weihnachten eine Stunde in einem Topf Wasser kochen lassen. Backpapier usw. wegnehmen und auf einen Teller umstürzen. 3-4 EL Branntwein aufwärmen, über den Weihnachtspudding gießen und flambieren.

Stoofperen (aus Haarlem)

Kochbirnen

Max Janssens, Haarlem

Zutaten (6 Personen)
2000 g 'Stoofperen' 'Kochbirnen'
3 Gläser Rotwein
1 Glas roten Portwein
200 g Puderzucker oder 150 g Kristallzucker
2 Päckchen Vanille Zucker
4 Gewürznelken
1 Zimtstange

Zubereitung
Eine Pfanne mit 100 ml Wasser, dem Rotwein und dem Portwein vorbereiten. Vanillezucker und Puderzucker hinzufügen. Die Birnen schälen, aber die Stiele daran lassen.

Die Birnen nah beieinander in die Pfanne stellen. Gewürznelke und die Zimtstange hinzufügen. Wenn nötig noch ein Glas Rotwein und ½ Glas Portwein dazugeben. Die Birnen müssen zum Großteil mit Flüssigkeit bedeckt sein. Zwei bis drei Stunden Rot schmoren lassen.

Hering unterm Pelzmantel (Seljodka Pod Shuboj)

Arseniy Stepanov, Tweer

Zutaten
4-5 gekochte Kartoffeln
3-4 gekochte Möhren
1 Zwiebel
4-5 gekochte Eier
1 Packung Matjesfilet
Mayonnaise
3 Rote Beeten

Zubereitung
Hering, Zwiebeln und Eier fein schneiden und eine Schicht Mayonnaise darüber streichen. Die Kartoffeln und Möhren klein schneiden und wieder Mayonnaise darüber geben. Danach die Rote Beete klein gerieben hinzufügen und wieder Mayonnaise darüber streichen. Eventuell mit Eischeiben garnieren.

Chapon farci aux marrons (aus Angers)

Truthahn mit Maronen

Mouaâd Kahlaoui, Angers

Zutaten (8 Personen)
1 Kapaun

Füllung:
100 g geräucherte Brust
200 g gehacktes Kalbsfleisch
2 EL gehackte Petersilie
1 Zwiebel
2 Nelken
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
200 g Maronen
75 g altes Brot
100 ml Milch
1 Ei
Salz und Pfeffer

Garnitur:
300 g Maronen
30 g  Butter
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zubereitung der Füllung: Zwiebel, Schalotte und Knoblauch zerhacken. Die Milch kochen und das Brot einweichen. Maronen zerhacken. Den Speck in einer Pfanne schmelzen und in eine Salatschüssel geben und mit dem gehackten Kalbsfleisch, der Zwiebel, der Schalotte, dem Knoblauch und den Nelken mischen. Gehackte Maronen, das zerbröckelte Brot, die Petersilie und das Ei hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kapaun mit der Vorbereitung füllen und Öffnung festbinden. Den Kapaun in den kalten Backofen schieben und mit 10 Esslöffel Wasser übergießen. Bei  210° C für 2 Stunden und 30 Minuten backen. Den Kapaun mit seinem Saft während des Kochens übergießen. 30 Minuten vor dem Ende des Garens, die Maronen, Butter, Salz und Pfeffer dazugeben.

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Nicole Seifert

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Nicole Seifert

20.12.2017

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