03.03.2016

Freiwilliges Engagement in Osnabrück – Freiwilligen Agentur

Lesedauer des Artikels: 2.08 Minuten
Freiwilligen Agentur Osnabrück

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Studien belegen es: Sozial aktive Menschen sind zufriedenere Menschen. Dabei spielen Familie und Nachbarschaft nach wie vor eine große Rolle, doch immer mehr Engagierte gehen auf die Suche nach anderen Möglichkeiten – und finden ihre Erfüllung in einem Ehrenamt oder einem freiwilligen Engagement. So gibt es viele Beispiele in Osnabrück und der Region, wo Menschen füreinander zu Lichtgestalten werden. Das Team der Freiwilligen-Agentur berät auf dem Weg zur passenden Aufgabe:

„Wir sind nicht nur eine Vermittlungsagentur, wir haben den Weg zur Entwicklungsagentur geschafft“, stellt Ulrich Freisel, Leiter des Fachdienstes Bürgerberatung, im Fachbereich Stadtentwicklung und Integration, klar. Immer öfter entwickeln er und sein Team nämlich gemeinsam mit Vereinen und anderen Institutionen neue Projekte und Aufgaben, in denen Freiwillige sich engagieren können. Doch ein Arbeitsschwerpunkt der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleibt die Beratung von Menschen, die sich freiwillig einbringen wollen.

»Wir haben detaillierte Profile von vielen unterschiedlichen Organisationen in Stadt und Landkreis zusammengestellt.«

Diese beschreiben nicht nur, was sie tun, sondern auch, welche Voraussetzungen sie sich von ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern wünschen“,  erklärt Ilse Wulff, die seit vier Jahren angehende Freiwillige berät. 160 bis 180 Menschen kommen pro Jahr, um ihre Perspektiven auszuloten.„Die Jüngste war 13, der Älteste 86 Jahre alt“, erklärt Ulrich Freisel.

Freiwilligen AgenturWer zu einem Beratungstermin kommt, bekommt ein Profil erstellt, aus dem unter anderem hervorgeht, wie sein Zeitrahmen aussieht, welche Hobbies und Interessen er hat und welche Tätigkeiten er sich vorstellen kann zu übernehmen. „Wir können dann die Angaben aus der Engagementberatung mit den Profilen der Institutionen abgleichen. Aber in erster Linie dient das Engagementberatungsprofil als Grundlage für ein ausführliches Beratungsgespräch. Dabei steht der Spaß an der freiwilligen Aufgabe immer im Vordergrund“, betont Ilse Wulff. Am Ende bekommen die angehenden Freiwilligen bis zu fünf Vorschläge für ihr zukünftiges Engagement mit auf den Weg. „Sie können noch einmal in Ruhe überlegen, was sie machen möchten und sich dann gezielt an die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort wenden.“

Viele Ratsuchende, vor allem junge Menschen, haben sich zuvor einen ersten Überblick auf der Internetseite der Freiwilligen-Agentur verschafft. Einige haben sehr konkrete Vorstellungen. „Manchmal entwickeln sich aber im Gespräch ganz neue Perspektiven“, erklärt Alexandra Möller, die seit 2005 ehrenamtlich in der Freiwilligen-Agentur arbeitet. „Und manchmal stellt sich auch heraus, dass eine solche Aufgabe in der aktuellen Lebenssituation doch nicht angemessen ist.“ Im Allgemeinen gelte aber: „Die Vielfalt der freiwilligen Aufgaben und Projekte ist so groß, dass nahezu für jeden etwas dabei ist!“ Bei vielen Institutionen könne man zudem eine Probezeit absolvieren und auch der Freiwilligentag, der alle zwei Jahre stattfindet, sei eine gute Chance, die eigenen Möglichkeiten und die Vielfalt der Angebote besser kennenzulernen.

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Lisa Hoff

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Lisa Hoff

03.03.2016

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