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Zu Weihnachten haben wir eine Bratenspitze und ein Bescherungstal in Osnabrück

Lastkurve ist Spiegel weihnachtlicher Rituale

Wenn zu Weihnachten das Arbeitsleben still steht, gibt die Lastkurve des Stromnetzes ungeahnte Einblicke in weihnachtliche Rituale frei. Unbeeinflusst von Produktionsspitzen und Schichtzeiten verraten die Stromverbrauchswerte, wann in Osnabrück gekocht, geruht und beschenkt wird.

So steigt die Lastkurve später als üblich, da die Menschen etwas länger schlafen. Dies ändert sich jedoch am späten Vormittag, wenn die Auslastung des Stromnetzes stark ansteigt:

„Da wird das Weihnachtsessen vorbereitet“, so die Annahme von Mathias von der Heide, Netzfachmann bei den Stadtwerken.

Bratenkurve

Wenn gegen 16 Uhr die Glocken zu den Weihnachtsgottesdiensten in Osnabrück läuten, sinkt der Verbrauch hingegen wieder. Nach einem Anstieg „zum Abendessen“ – wie von der Heide vermutet – bricht die Auslastung nach 20 Uhr förmlich ein. Dies deutet darauf hin, dass die Familien zur Bescherung und danach bei Kerzenschein zusammen sitzen, ohne fernzusehen.

Auch andernorts haben Stromlieferanten ähnliche Erfahrungen gemacht. So berichten der Tagessiegel beispielsweise von einer ausgeprägten „Bratenspitze“ in der Stromlastkurve am Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertages.

Auf unserer Sonderseite zu Weihnachten und den Feiertagen haben wir alle wichtigen Infos zu geänderten Fahrplänen und Öffnungszeiten unserer Bäder an den Feiertagen und zum Jahreswechsel zusammengefasst.

Heiko

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Veröffentlicht am
21.12.2015

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