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Door-to-door Vertrieb – vielen vielleicht besser bekannt unter dem Stichwort „Haustürgeschäfte“ – ist bei der Vermarktung von Glasfasertarifen ein fester Bestandteil. Auch in Osnabrück sind deshalb während der Ausbauphase die Vertriebler:innen von osnatel und Telekom unterwegs. Sie informieren zu den aktuellen Tarifoptionen und schließen idealerweise auch direkt einen Vertrag mit den Kund:innen ab. Aber: Verträge an der Haustür abschließen? „Vertreter“, die von Haustür zu Haustür zu gehen? Das hat oft einen Beigeschmack. Aber warum eigentlich? Wir haben die Vertriebler von Telekom und osnatel begleitet und decken die größten Missverständnisse auf.

Missverständnis 1: Ich muss direkt an der Haustür einen Vertrag für Glasfaser unterschreiben.

Der kleine, aber feine Unterschied: Kann ja, muss nein. Es ist kein Geheimnis, dass natürlich das Ziel der Vertriebler:innen ist, Verträge direkt vor Ort abzuschließen. Vorab wird auf Wunsch ein kurzes Beratungsgespräch geführt und wer hier schon überzeugt ist, kann direkt einen passenden Tarif buchen. Der Vorteil: Ihr habt direkt einen Ansprechpartner vor Ort, der mögliche Rückfragen sofort beantworten kann.Aber es ist natürlich kein Problem, wenn ihr noch kurz darüber nachdenken oder das Thema nochmal mit Partner:in oder Mitbewohner:innen besprechen müsst. In dem Fall macht ihr einfach einen Folgetermin mit dem Vertriebler aus oder ihr bucht euren Tarif nachträglich online oder in einem Shop vor Ort. Aber nicht vergessen: Oft gibt es während der Ausbauphase Aktionen und Vergünstigungen bei Tarifbuchung – also nicht zu lange überlegen 😉

Hinweis: Ihr bekommt im Nachgang alle Infos zu eurer Tarifbuchung noch einmal zur Verfügung gestellt. Also keine Sorge, dass ihr hier „zu schnell“ eine Entscheidung trefft. Im Zweifelsfall gilt – wie bei allen Verträgen – das allgemeine Widerrufsrecht.

Missverständnis 2: Bei mir kommen mehrfach Vertriebler vorbei, obwohl ich schon einen Tarif für Glasfaser gebucht habe oder schon mehrfach „nein“ gesagt habe. Sprechen die nicht miteinander?!

Sprechen sicherlich auch, aber das meiste läuft über eine Software – sowohl bei der Telekom als auch bei der osnatel. Deshalb sieht man die Vertriebler:innen auch immer mit einem Tablet in der Hand. Hier wird hinterlegt, bei welcher Wohnung / Haus jemand angetroffen wurde oder nicht und welche Rückmeldung die Vertriebler:innen erhalten haben. Theoretisch solltet ihr also jeweils nur einmal Besuch von der Telekom und einmal von der osnatel bekommen. Aber wie das immer so ist, wo Menschen arbeiten können Fehler passieren. Sprich, eine Rückmeldung ist nicht eingetragen oder eine Adresse falsch hinterlegt. Dann sollte ein einfaches „Nein, danke – ich habe schon gebucht“ ausreichen.

Hinweis: Bei einem „nein“ nochmal nachzuhaken, ggfs. nach einem passenderen Zeitpunkt zu fragen oder später noch einmal wieder zu kommen, ist völlig ok und gehört zum Job eines Door-to-Door Vertrieblers. ABER: Sollte der Eindruck entstehen, dass die Vertriebler:innen zu aufdringlich werden, bitte bei uns melden, wir geben die Information dann an Telekom und/oder osnatel weiter.

Missverständnis 3: Die Vertriebler klingeln zu ungünstigen Zeiten (Mittags- und Abendzeit).

Es stimmt, dass die Vertriebler häufig in der Mittagszeit starten und dann auch noch bis in die späteren Abendstunden unterwegs sind. Das hat allerdings einen einfachen Grund: Die Chance, um diese Uhrzeiten jemanden zu Hause anzutreffen, ist dann einfach am größten. Eins habe ich während meines Mini-Abstechers in den Door-to-door Vertrieb festgestellt: Das ist ein Job, für den man sehr viel Geduld braucht. Oft braucht es zwei, drei oder noch mehr Anläufe, um den richtigen Ansprechpartner vor Ort anzutreffen.

Missverständnis 4: Geschäfte an der Haustür abzuschließen ist „unseriös“.

Der Begriff „Haustürgeschäfte“ ist bei einigen negativ behaftet. Warum? Die Gründe können vielfältig und sehr individuell sein. Auch ich persönlich bin privat bisher eher skeptisch Vertriebler:innen an der Haustür gegenüber getreten. Nach meinen Gesprächen und vor allem auch der Begleitung der Mitarbeiter:innen von osnatel und Telekom kann ich sagen: Die Kolleg:innen, die diesen Job machen, wissen was sie tun. Sie kennen sich bestens mit den Produkten – in diesem Fall Glasfasertarifen – aus und können hier persönlich beraten, wie man es sonst vielleicht nicht geboten bekommt. Besonders praktisch: Ihr müsst nicht extra das Haus verlassen. Also: Vielleicht beim nächsten Mal nicht direkt die Haustür wieder schließen, sondern einfach mal ausprobieren und zuhören 😉

Hinweis: Vielleicht ist auch bei einigen ganz unterschwellig die Angst vor Trickbetrug da, die dafür sorgt, dass eine gewisse Skepsis gegenüber Haustürgeschäften besteht. Deshalb lasst euch im Zweifelsfall immer den Mitarbeiterausweis zeigen. In den meisten Fällen haben die Vertriebler:innen eine Personalnummer, die über einen Anruf beim entsprechenden Unternehmen verifiziert werden kann.
Lisa

Blogger:in

Veröffentlicht am
21.06.2023

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