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Strahlender Sonnenschein und zu heiß gelaufene Motoren

Am 25. und 26. September war es soweit. Die Classic Days fanden in diesem Jahr erstmals statt: Insgesamt waren 50 Young- und Oldtimer und 10 elektrische Flitzer im Umland von Osnabrück und Münster unterwegs . Dabei wurden auf einer Strecke von exakt 329,9 km verschiedene Wertungsprüfungen absolviert. Wir geben einen Rückblick zu den Highlights und auch Stolpersteinen.

Eigentlich war der Wetterbericht vor dem großen Event nicht auf unserer Seite. Allerdings kam es dann doch anders als erwartet. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hatten die Teilnehmenden die besten Fahrbedingungen und konnten die Landschaft genießen. Auch die Zuschauenden konnten die Fahrzeuge an den Zwischenstopps im besten Licht bestaunen.

„Insbesondere die Einfahrt am Rathausplatz ist mir in Erinnerung geblieben: die alten Gebäude rund um den Rathausplatz mit den historischen Fahrzeuge, die vielen Zuschauer:innen - das alles bei strahlendem Sonnenschein. Das war einfach ein schöner Moment!“, erinnert sich Jannik Wessel, der Veranstaltungsleiter, zurück.

Insgesamt gab es bei den Bauwerken eine Zeitspanne von unglaublichen 65 Jahren, vom Vorkriegsfahrzeug bis zum Youngtimer "VW Golf III Cabrio" aus dem Baujahr 1995. Zwischen den Old- und Youngtimern versteckten sich sogar Vorkriegsfahrzeuge - der "Buick 60L", eine 7 sitzige Limousine aus dem Baujahr 1930. Dieses Bild wurde durch die innovativen Elektrofahrzeuge am Sonntag noch vielfältiger. So konnte ein direkter Vergleich der verschiedenen Fahrzeugtypen vorgenommen werden und es konnte die Bauentwicklung der Automobile live erlebt werden. Aber nicht nur der Look war das Besondere, auch der Sound und Geruch ist ebenso unterschiedlich gewesen.

„Auf der einen Seite die lauten Motorgeräusche der historischen Fahrzeuge und auf der anderen Seite das leise Summen der E-Fahrzeuge.“, so Jannik.

Da die Classic Days zum ersten Mal veranstaltet wurden, war das Event ein Pilotprojekt für die Veranstaltenden. Dadurch war es zu Beginn schwer den gesamten Planungsaufwand einzuschätzen und zusätzlich wurde das Team durch die Pandemie auf eine harte Probe gestellt. Trotz der Planungsschwierigkeiten war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Außer zwei, drei Pannen bei den Old- und Youngtimer gab es keine weiteren Zwischenfälle.

„Aufgrund des erhöhten Fahrzeugalters musste vereinzelt die Ausfahrt frühzeitig beendet werden, da die Motoren zu heiß gelaufenen waren oder wegen kleineren Defekten“, berichtet der Veranstaltungsleiter. „Allerdings hatten wir für solche Situationen extra ein Servicemobil parat.“

Insbesondere die Wertungsprüfungen wie zum Beispiel das Abschätzen der Fahrzeuglänge und der Gala-Abend, bei dem die Sieger verkündet wurden, wurde von den Teilnehmenden besonders gelobt.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Wochenende geben, an dem Young- und Oldtimer mit E-Autos zu bestaunen sind und die Straßen unsicher machen. Hoffentlich wieder bei strahlendem Sonnenschein!

Falls Sie einen Old- oder Youngtimer besitzen oder mit einem Elektroauto ausgestattet sind, Sie finden weitere Informationen unter www.classicdays-osnabrueck-muenster.de

Gastblogger
Lisa Kirstein

Ann-Katrin

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Veröffentlicht am
26.11.2021

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