14.05.2018

Wäsche waschen und Strom sparen? So funktonierts!

Lesedauer des Artikels: 2.2 Minuten
Nachhaltigkeitstipp

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Nachhaltigkeitstipp Nr. 7

Einmal im Monat geben unsere Experten hilfreiche Tipps und verraten wertvolle Tricks rund um die Themen Energiesparen, Wasserschutz und Nachhaltigkeit.

Gab es mal wieder Spaghetti Bolognese in der Kantine und das weiße Hemd oder die Bluse sind jetzt rot-weiß gepunktet? Gut, dass man eine Waschmaschine zu Hause hat. Durchschnittlich läuft die in einem Zweipersonenhaushalt ein bis zwei Mal pro Woche, bei Familien noch deutlich häufiger. Eine Frage, die wir uns dabei alle stellen: Wie kriege ich auch weiterhin meine ganze Wäsche sauber und kann dabei noch Energie sparen?

Tipps und Tricks kennt Energiesparberaterin Karin Goltz aus dem Servicezentrum am Nikolaiort.

Der Expertentipp: Richtig füllen spart Wasser. Waschmaschinen sind im Durchschnitt auf fünf bis neun Kilogramm ausgelegt. In den Programmen Baumwolle und Koch- und Buntwäsche kann man das komplett ausnutzen. T-Shirts, Hemden und Blusen brauchen mehr Platz als Bettwäsche, weil sie sonst kraus werden. Deshalb gilt bei Pflegeleichtprogrammen: Immer nur die Hälfte der Trommel füllen.

Für empfindliche Textilien wird das Feinwaschprogramm empfohlen. Aber Achtung: Die Menge sollte nicht 1/3 der maximalen Füllmenge überschreiten.

 

Waschmittelauswahl leicht gemacht.

Entscheidend ist je nach Wasserhärte, Verschmutzungsgrad und Füllmenge wie viel Waschmittel pro Trommel verwendet wird. Wenn ihr euch nicht sicher seid, guckt einfach auf der Verpackung eures Waschmittels nach. Dort findet ihr verschiedene Angaben, nach denen ihr euch richten könnt. Die Wasserhärte für eure Straße könnt ihr übrigens ganz einfach online hier herausfinden!

Ein weiterer Tipp unserer Expertin: Die richtige Waschtemperatur. Anstatt die Wäsche mit 95 °C  zu waschen, sollte Alltagskleidung nur bei 60 °C gereinigt werden. Unterm Strich spart das im Vergleich rund 50 % des Stroms. Für Feinwäsche und Oberbekleidung gilt: Waschtemperatur bei 30 °C oder 40 °C (falls ihr nicht demnächst Kindergröße trägen möchtet ;))

Übrigens: Schon gewusst? Mindestens einmal pro Monat sollte man ein Programm mit über 60° verwenden, sonst schadet es der Waschmaschine. Es schützt sie vor Mikrofilm und unangenehmer Geruchsbildung.

Schleuderdrehungszahl in der Minute.

Apropos Wächetrockner: Heutzutage ist das beliebteste Gerät der Wärmepumpen-Wäschetrockner. Im Vergleich zu klassischen Kondenstrockner verbraucht er ungefähr 60 % weniger Strom.

Der Tipp unserer Energiesparexpertin: Ein elektronisch gesteuertes Gerät kaufen. Diese Maschinen erfassen den gewünschten Trockengrad automatisch und schalten rechtzeitig das Gerät aus. Damit das auch perfekt funktionieren kann, sollte die Wäsche vorher nicht mit einem Weichspüler behandelt werden.

Außerdem sollte das gewünschte Trockenergebnis (-programm) nicht zu hoch angesetzt sein. Besser ist, Oberhemden und Jeans nur bügelfeucht zu trocknen. Vorteile:

  • weniger Bügelaufwand
  • weniger zerknitterte Wäsche
  • kein Einlaufen der Wäsche

Und noch ein Tipp: Wassertank, Flusensieb und Wärmetauscher regelmäßig leeren bzw. reinigen, damit der Trockner weiterhin fehlerfrei seine Arbeit leisten kann.

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Cara Ritter

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14.05.2018

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