13.02.2017

Die „Maskottchen-Werkstatt“ von Stefanie Ludwig in Hagen a.T.W.

Lesedauer des Artikels: 1.82 Minuten
Maskottchen

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Das passt! - Individuelle Lösungen für individuelle Wünsche (Teil III)

Es gibt Dinge, die kann man nicht „von der Stange“ kaufen, weil sie ganz spezielle Ansprüche erfüllen müssen. Wie solche maßgeschneiderten Produkte und Lösungen entstehen, erklären drei Fachleute für Produkte, bei denen alles passt: Sven Ernst vom Gartenwerk Dukat, Stadtwerke-Vertriebsleiter Eckhard Reimler und die „Mutter der Maskottchen" Stefanie Ludwig.

Einzigartig und voller Fantasie

Stefanie Ludwig mit ihren Maskottchen.

Wenn die Kinder sich in die Arme des Kirschmonsters fallen lassen, mit Netti vom Nettebad Fangen spielen oder mit Zeitungseule Ole kuscheln, wenn sie mit Franks tierischen Freunden tanzen, singen und lachen, ein Foto mit den bärenstarken Klimabotschaftern Tips und Taps machen oder das Bad Iburger Landesgartenschau-Maskottchen Rosalotta an die Hand nehmen, dann weiß Stefanie Ludwig, dass Charakter und Ausstrahlung ihrer Fantasie-Figuren perfekt passen:

»Kinderlachen ist eine der schönsten Bestätigungen für meine Arbeit«, sagt die gelernte Damenschneidermeisterin und Modedesignerin.

In ihrer Kostümwerkstatt  in Hagen a.T.W. haben schon viele beliebte Maskottchen das Licht der Welt erblickt. „Meist schicken mir Kunden Zeichnungen von den Figuren und geben Informationen über das Unternehmen oder das Projekt. Auf dieser Basis arbeite ich dann“, erklärt sie ihr Vorgehen. Bei der Umsetzung vertrauen die Auftraggeber auf Stefanie Ludwigs Kreativität und Professionalität sowie 23 Jahre Erfahrung: „Das passt dann fast immer“, sagt sie mit Blick auf eine dicke Mappe mit Fotos von Kostümen für Kunden aus aller Welt.

Die „Mutter der Maskottchen“

Stefanie Ludwig und ihre Mitarbeiterin nehmen Maß.

Neben den kreativen geht es auch um praktische Aspekte bei der Gestaltung: „Damit die Figur sich sicher bewegen kann, muss der Sehschlitz entsprechend positioniert werden, die Füße dürfen nicht zu groß sein und Arme und Beine sollen möglichst beweglich bleiben.“ Außerdem müssen die meist mehrteiligen Kostüme robust, waschbar und kuschelig zugleich sein! Dafür sorgen unter anderem hochwertige Materialien: Spezielle Kleber, Orthopädie-Schaumstoff und leichte, aber strapazierfähige Fleecestoffe. Daraus formt die „Mutter der Maskottchen“ dann individuelle Wesen mit besonderem Charme. Zum Beispiel Rosalotta: Vorlage war ein Entwurf von Thomas Osterhoff im Rahmen eines Ideenwettbewerbs, auf dessen Basis Stefanie Ludwig dann ein Maskottchen mit passender Geschichte gestaltete: Eine Blume, die dank ihrer Wasserstiefel überall herumlaufen und gute Laune verbreiten kann – passend für ihren Einsatz auf der Gartenschau. Und für viele lachende Kinderaugen!

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Lisa Hoff

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Lisa Hoff

13.02.2017

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