YANiQ macht das Busfahren einfacher und günstiger

Geben den Startschuss für YANiQ: (hinten v.l.) Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes, Werner Linnenbrink (Leiter Mobilitätsangebot) sowie (sitzend) Maik Blome (Leiter Vertrieb Mobilität).

Stadtwerke starten bundesweit neuartige Busbestpreis-App

YANiQ macht’s einfach – und das ab sofort:

Am heutigen Montag, 26. Oktober, haben die Stadtwerke Osnabrück ihr digitales Busbestpreissystem gestartet. Fahrgäste ohne Abo können nun ganz simpel über die Smartphone-App YANiQ im Stadtbusverkehr unterwegs sein – und bekommen am Ende der Woche den für sie günstigsten Preis berechnet.

„Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch und digital – mit der YANiQ-App beweisen die Stadtwerke einmal mehr, dass die Zukunft im Osnabrücker Nahverkehr längst begonnen hat“, betonte Oberbürgermeister und Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Griesert beim offiziellen Startschusstermin. 

Osnabrück sei Vorreiter sowohl beim Systemwechsel auf batterieelektrische Busse als nun auch beim digitalen Ticketing. „Ein solch innovatives Bestpreis-Abrechnungssystem macht das Busfahren zu einem Gewinn.“  YANiQ sei daher ein Meilenstein für den ÖPNV in Osnabrück.

Smart, einfach und günstig

Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes stellte die Dreifach-Vorteile des Systems heraus: „YANiQ ist intelligent, einfach zu bedienen und macht das Busfahren günstiger“. Vor Fahrtantritt checkt der registrierte Fahrgast einmalig in der App ein. „Auschecken“ muss er nicht mehr – das System erkennt automatischob der Fahrgast umsteigt oder seine Fahrt beendet. Nach einer Woche rechnet das System ab und ermittelt anhand der getätigten Fahrten rückwirkend den BestpreisFahrgäste ohne Abo müssen sich somit nicht mehr durch die verschiedenen Tarife kämpfen. 

„Das Argument, Busfahren sei zu kompliziert, gilt ab sofort nicht mehr.“

Bargeldlos und kontaktlos

YANiQ geht dabei ganz bewusst als zunächst separate App an den Start. „Dadurch können wir schneller technische Anpassungen oder Veränderungen vornehmen“, erläutert Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot. Zwar sei das System unter dem Arbeitstitel „Check-In/Be-Out“ intensiv getestet worden. „Dennoch ist nicht auszuschließen, dass es zu Beginn noch technisch ‚ruckeln‘ kann“, so Linnenbrink weiter und bittet hierfür um Verständnis. Ziel sei es gewesen, YANiQ so schnell wie möglich an den Start bringen zu können. Schließlich zeige die derzeitige Coronakrise sehr deutlich, wie wichtig in Zeiten des Abstandhaltens bargeldlose und kontaktlose Ticketlösungen sind. 

„Und YANiQ ist eine optimale Lösung.“

YANiQ künftig im VOSpilot

Mobilitätsvertriebsleiter Maik Blome weist zudem auf die strengen Datenschutzvorgaben hin. „Wir halten alle Vorgaben ein und nutzen die erhobenen Daten nur zur Rechnungsstellung im Rahmen der Bestpreisabrechnung.“ Dies gelte natürlich auch, wenn YANiQ zu einem späteren Zeitpunkt in die Mobilitäts-App VOSpilot integriert wird. „Darauf arbeiten wir hin – mit den Erkenntnissen und Erfahrungen, die wir gemeinsam mit unseren Fahrgästen ab heute gewinnen, wollen wir YANiQ zielgerichtet weiterentwickeln.“ Die YANiQ-App steht in allen bekannten App-Stores zum Herunterladen zur Verfügung. 

Weitere Informationen zu YANiQ gibt es unter www.yaniq.de und www.swo.de/yaniq.

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