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"Wasserumstellung" für höhere Versorgungssicherheit

Die Stadtwerke Osnabrück machen ihr Trinkwassernetz weiter fit für die Zukunft und stellen in diesem Zuge die Versorgung in der Innenstadt um. Künftig wird die gesamte City innerhalb des Wallrings komplett vom Wasserwerk Wittefeld versorgt. Mit der Maßnahme optimieren die Stadtwerke ihr Netz und garantieren langfristig eine höhere Versorgungssicherheit.

Bislang wurde der nördliche Innenstadtbereich vom Wasserwerk Thiene versorgt, der südliche vom Wasserwerk Düstrup. „Durch die Umstellung sind wir bei größeren Störungen noch strukturierter aufgestellt, indem wir beispielsweise das von Düstrup belieferte Gebiet besser aus Wittefeld und Thiene unterstützen können“, erläutert Ingo Hannemann, Technischer Leiter der Stadtwerke. Einzelne Teilbereiche könnten in einer solchen Krise einfacher versorgt werden. „Die Trinkwasserversorgung der gesamten Stadt durch unsere drei Wasserwerke ist dann noch besser aufeinander abgestimmt“, so Hannemann.

Geringfügige Wasserdruckänderung möglich
Für die Kunden in der Innenstadt ändert sich durch die Umstellung spürbar kaum etwas. Es kann lediglich zu geringfügigen Änderungen des Wasserdrucks kommen. „Der Wasserhärtegrad bleibt mittel wie bisher“, sagt Hannemann weiter und verweist auf die Wasserhärtedatenbank auf der Stadtwerke-Internetseite. Hier kann jeder Kunde seine Straße eingeben und seinen Härtegrad herausfinden. Zudem ist hier eine Übersichtskarte mit den Versorgungsgebieten der drei Wasserwerke zu finden. „Diese Informationen werden zeitgleich mit der Maßnahme aktualisiert“, erläutert der Stadtwerke-Technikchef.

Gesundheitlich unbedenkliche Trübung möglich
Die Stadtwerke werden die Umstellung voraussichtlich in der kommenden Woche vornehmen. In diesem Zeitraum kann es durch die „Wasserumleitungen“ in der Innenstadt zu Umkehrungen der Fließrichtungen im Leitungsnetz kommen. Dies kann wiederum zu einer Ausspülung mineralischer Ablagerungen und somit zu einer leichten, aber hygienisch und gesundheitlich völlig unbedenklichen Trübung des Trinkwassers führen. „Unsere Kunden brauchen aber während der Umstellung nichts zu beachten, Wasser kann jederzeit aus dem Wasserhahn entnommen werden“, betont Hannemann.

Arbeiten in den Häusern unnötig!
Die Umstellung im Wassernetz erfordert zudem keinerlei Arbeiten in den Häusern. Stadtwerke-Mitarbeiter benötigen im Regelfall keinen Zutritt zu den Gebäuden. Sollten dennoch Arbeiter im Namen der Stadtwerke an der Tür klingeln, können diese sich immer ausweisen. Die Bewohner sollten sich unbedingt den Stadtwerke-Mitarbeiterausweis zeigen lassen, um Trickbetrügern keine Chance zu geben. Zur Sicherheit kann die Identität der Stadtwerkemitarbeiter durch einen Anruf bei der Netzleitstelle unter Telefon 0541 2002-2020 bestätigt werden.