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VOS startet Service-Offensive „auf ganzer Linie“

Sicherheit im Bus und gute Fahrgastinformationen zum Nahverkehrsangebot sind wichtig für die Zufriedenheit der Kunden. Mit neuen Projekten will die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) in Zukunft vor allem ihren jungen Fahrgästen noch mehr Service in und am Bus bieten. Unter dem Titel  „Service auf ganzer Linie“ bündelt die VOS ihre Serviceprojekte und bringt neue Initiativen an den Start. Eine bereits sehr erfolgreiche Maßnahme ist das Fahrzeugbegleiterprojekt, das gemeinsam mit ausgewählten Schulen durchgeführt wird.

Viele Schulen interessiert
Mit Beginn des neuen Schuljahres werden auch an der Thomas-Morus-Schule in Haste Schüler zu Fahrzeugbegleitern ausgebildet. „Die Fahrgäste sollen sich bei uns im Bus wohl fühlen und gerne mit uns fahren. Der Sicherheitsaspekt jedes Einzelnen ist uns wichtig. Bei unserer Service-Offensive haben wir neben den älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen besonders die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen im Blick, für die wir außergewöhnliche Maßnahmen entwickelt haben“, erläutert Harald Schulte, Leiter Verkehrsplanung bei den Stadtwerken Osnabrück. Die VOS investiert kontinuierlich in ihr Serviceangebot und arbeitet eng mit Partnern zusammen. „Das Engagement der Schulen bei unserem Fahrzeugbegleiter-Projekt ist vorbildlich. Wir freuen uns, dass die Initiative auf ein so großes Interesse stößt“, ergänzt André Kränzke, Leiter des Verkehrsbetriebes.  

VOS bildet an Schulen Fahrzeugbegleiter aus
Die Fahrzeugbegleiter-Initiative von jungen Menschen für Jugendliche startete am Schulzentrum Sonnenhügel. Neben diesem und der Thomas-Morus-Schule haben weitere Schulen ihr Interesse an diesem Programm bekundet. In Zusammenarbeit mit der Polizei und Pädagogen bildet die VOS Schüler ab der achten Klasse zu Fahrzeugbegleitern aus. Deren Aufgabe ist es, auf dem Schulweg im Bus auf Fehlverhalten der Kinder und Jugendliche zu achten und die Gleichaltrigen auf Augenhöhe aufzuklären. Damit will die VOS Eskalationen im Bus vorbeugen und die Sicherheit erhöhen. Von dem Erfolg des Projektes und dem Interesse der Schüler ist auch Christoph Weiß, Sozialarbeiter an der Haupt- und Realschule, überzeugt: „Der Schulweg mit dem Bus ist auch ein Teil des Schulalltages. Die Fahrzeugbegleiter leisten durch ihre Arbeit einen wertvollen Beitrag zur Friedenskultur an der Schule. Zudem fördert das Projekt die Sozialkompetenz der Schüler.“  

Busschule und Elternbegleitkarte für I-Männchen
Mit weiteren Projekten will die VOS Bus fahren für Kinder und Jugendliche sicherer und einfacher gestalten. Wer richtig Bus fahren möchte, sollte früh einsteigen. Deshalb gehen Mitarbeiter der VOS seit Jahren in die Grundschulen und informieren die Jüngsten über das Nahverkehrsangebot. In praktischen Übungen wird das Bus fahren geprobt. Unterstützt wird die Busschule von der Verkehrswacht Osnabrück. Für ein Sicherheitsplus auf dem Schulweg sorgt zudem das Walking-Bus-Projekt. An gesondert gekennzeichneten Haltestellen werden die Schüler von Erwachsenen empfangen und zum Unterricht begleitet.  Den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule will die VOS den Kindern nach den Sommerferien erleichtern. Damit die Kleinen nicht alleine den neuen Schulweg per Bus antreten müssen, bietet die VOS eine Elternbegleitkarte ein. Eine Woche lang können Vater und Mutter auf einer bestimmten Linie ihren Nachwuchs kostenlos begleiten. „Viele Initiativen im Maßnahmenkatalog wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Wir bemühen uns, unseren Fahrgästen jeden Tag den bestmöglichen Service- und Sicherheitsstandard zu bieten. Die Service-Offensive ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Wir hoffen, dass sich noch weitere Schulen an unserem Fahrzeugbegleiter-Projekt beteiligen werden“, betont Harald Schulte.