Direkt zum Seiteninhalt springen
Damit Sie unsere Webseite optimal nutzen können, verwenden wir Cookies.
Mit dem Besuch unserer Seite geben Sie uns Ihr Einverständnis, Cookies auf Ihrem Computer zu speichern. MEHR ERFAHREN

Richtkrone am aufgestockten Rutschenturm

Halbzeit beim Bau der spektakulären Super-Rutsche am Nettebad: Gut sieben Wochen nach dem ersten Spatenstich haben die Stadtwerke Osnabrück in knapp 23 Metern Höhe die Richtkrone auf den aufgestockten und jetzt von weither sichtbaren Rutschenturm gesetzt. Noch vor Weihnachten werden mutige Badegäste im freien Fall die europaweit einzigartige Super-Rutsche herunterrasen können.

„Wir liegen voll im Zeitplan“, freut sich der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann beim Blick auf den Rutschenturm – dem höchsten im gesamten norddeutschen Raum. „Es gibt weit und breit kein Freizeitbad, in dem Badegäste von einem höher gelegenen Einstieg aus rutschen können.“ Mit dem Richtfest sind die Rohbauarbeiten am Rutschenturm abgeschlossen. Jetzt beginnt der Bau der eigentlichen Rutsche mit Raketenkapsel und High Speed-Kreisel. „Und jetzt wird’s spektakulär“, so Hülsmann weiter.

Rutsche kommt in 40 einzelnen Röhrenkörpern
„Die neue High Speed-Rutsche mit ihrer Gesamtlänge von 94 Metern verläuft ja fast komplett außerhalb des Nettebads. Das bedeutet, dass die Arbeiten gut zu beobachten sein werden“, erläutert Wolfgang Hermle, Leiter Bäder bei den Stadtwerken. Die Rutsche kommt in der kommenden Woche in vier großen, gut 12 Meter langen Überseecontainern am Hamburger Hafen an. „In der ersten Novemberwoche sind die rund 40 einzelnen Röhrenkörper dann bei uns und können montiert werden“, erläutert Hermle. Parallel laufen bereits die Fundamentarbeiten. „Gut 100 Tonnen Beton sind dafür nötig“, so der Stadtwerke-Bäderchef.

Offizielle Eröffnung am 15. Dezember geplant
Hermle hat auch schon den Eröffnungstermin im Visier: „Wir wollen die neue Super-Rutsche am 15. Dezember offiziell einweihen.“ Für diesen Tag gibt es schon eine Liste mit Kandidaten, die zu den ersten Rutschern gehören wollen. „Auf der Liste stehen zumindest schon mal die Namen Hülsmann und Hermle“, verrät der Bäderchef und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Noch ist die Liste offen und nicht geschlossen.“

Namenswettbewerb mit toller Resonanz
Zu diesem Termin soll natürlich auch der neue Name gefunden sein. Der Namenswettbewerb auf OScommunity läuft bereits seit gut anderthalb Wochen. „Bislang sind rund 250 teils sehr kreative Vorschläge der User eingegangen, darunter natürlich auch Mehrfachnennungen“, sagt Hermle. Aus diesem Pool an Ideen wird eine fachkundige Jury in Kürze den Gewinnernamen ermitteln. „Der kreative Kopf hinter dem Siegervorschlag darf ebenfalls als einer der ersten die neue Super-Rutsche herunterrasen“, so der Stadtwerke-Bäderchef abschließend.