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"Neues" Schinkelbad mit Cabriosol und Salounge eröffnet

Nach fast auf den Tag genau anderthalb Jahren Bauzeit hat am Vormittag das „neue“ Schinkelbad offiziell seine Türen geöffnet.
Mit dem hochmodernen Anbau eines Warmbad- und Solebadbereichs sowie einem Salzinhalationsraum haben die Stadtwerke Osnabrück das ehemalige Hallenbad zu einem voll ausgestatteten Gesundheitsbad umfunktioniert.
„Cabriosol“ und „Salounge“ heißen die neuen Schlagworte zum Einprägen.

„Mit der heutigen Eröffnung wird das vor einigen Jahren vom Rat der Stadt beschlossene Bäderkonzept vollendet“, sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius. Mit dem Nettebad als Freizeitbad, dem Moskaubad als traditionsreiches Familienbad sowie dem Schinkelbad als Gesundheitsbad seien alle drei Osnabrücker Bäderstandorte sehr gut positioniert und aufgestellt. „Darauf können wir als Stadt, die Stadtwerke als Betreiber und natürlich vor allem die Menschen in der Region stolz sein“, so der Oberbürgermeister weiter.

„Cabriodach-Hauptstadt“ Osnabrück
Hauptattraktion der Schinkelbad-Erweiterung ist zweifelsohne der neue Solebadbereich, das „Cabriosol“ mit seinem verschiebbaren Dach. „Osnabrück als ‚Cabrio-Hauptstadt’ ist damit um ein weiteres beeindruckendes Cabriodach reicher“, sagte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann. Der neue Warmwasser- und Solebereich punktet zudem mit einer hochwertigen Ausstattung. Über dem Warmwasserbecken mit Hubboden sorgt ein Sternenhimmel für wohltuende Atmosphäre. Und der Solebereich verfügt über einen angegliederten Whirlpool, eine beleuchtete Salzkristallwand sowie ein Sonnendeck.

„3 Tage Nordsee“ in der Salounge
Zweite Attraktion ist der Salzinhalationsraum namens „Salounge“, den Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle als Zusatzangebot nachträglich hat einbauen lassen. „Im Prinzip ist die Salounge eine Art Saunaruheraum mit Meeresklima. Eine Dreiviertelstunde in der Salounge ist wie drei Tage Urlaub an der Nordsee“, erläuterte Hermle. Und: Die Salounge kann sowohl von den Badegästen als auch von externen Besuchern benutzt werden. „Mit Cabriosol und Salounge kann man in Anlehnung an unsere benachbarten Bäderkurorte jetzt vielmehr von ‚Bad Schinkel’ als vom Schinkelbad sprechen“, sagte Bäderchef Hermle mit einem leichten Augenzwinkern.

Größere Umkleiden, schönerer Eingang und viel Energieeffizienz
Viel Wert haben die Stadtwerke auch auf die weitere Schinkelbad-Ausstattung gelegt. So gibt es größere und behindertengerechte Umkleide- und Duschräume, der Eingangsbereich wurde durch ein kleines Café sowie einen vergrößerten Sitzbereich inklusive Terrasse aufgewertet. „Natürlich besticht der Anbau auch durch seine umwelttechnischen und energetischen Besonderheiten“, betonte Stadtwerke-Chef Hülsmann. Wärmedämmung der Fassade, Wärmerückgewinnung in der Lüftung und eine Schlammwasseraufbereitungsanlage sind nur einige der eingesetzten Energieeffizienzmaßnahmen. Insgesamt haben die Stadtwerke fünf Millionen Euro in die Schinkelbad-Erweiterung investiert.