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Neue Bäderpreise zum 1. November

Die allgemeinen Kostensteigerungen haben Auswirkungen auf die Bädertarife in Osnabrück. Die Stadtwerke erhöhen zum 1. November die Preise in ihren drei Bädern Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad. Die Bäderpreise waren letztmals vor dreieinhalb Jahren zum 1. Mai 2008 angepasst worden.

„Seitdem hat sich sehr viel getan“, sagt Wolfgang Hermle, Leiter Bäder bei den Stadtwerken Osnabrück, bei der Vorstellung der neuen Preise. „Auf der einen Seite haben wir das Bäderangebot z.B. durch die Eröffnung des Cabriosol oder auch durch verlängerte Öffnungszeiten stetig aufgewertet. Auf der anderen Seite machen sich auch bei uns vor allem höhere Energie- und Personalkosten bemerkbar“, erläutert Hermle. Auch die seitens der Bädertechnik installierten Top-Energieeffizienzmaßnahmen könnten diese Kostensteigerungen nicht auffangen. „Eigentlich hätten wir die Preise schon zum Jahresbeginn anpassen müssen, haben die Maßnahme aber ganz bewusst auf einen Termin nach dem Ende der Sommersaison geschoben“, so der Stadtwerke-Bäderchef.

Preise für Cabriosol und Loma-Sauna bleiben unverändert
Die allgemeine Erhöhung wirkt sich unterschiedlich auf die einzelnen Tarife aus. So erhöht sich der Basistarif für Erwachsene im Moskaubad, in der Sporthalle Schinkelbad und für Früh- und Spätschwimmer im Nettebad um 30 Cent auf 4 Euro. Kinder zahlen künftig 2,60 Euro (20 Cent mehr) und Familien 10,40 Euro (60 Cent mehr). Der 90-Minuten-Tarif im Erlebnisbad im Nettebad kostet künftig für Erwachsene 4,90 Euro (30 Cent mehr), für Kinder 3,10 Euro (30 Cent mehr) und für Familien 12,50 Euro (60 Cent mehr). Die jeweiligen Nachzahlstufen sowie der Tagespreis bleiben unverändert. „Auch im Cabriosol und in der Loma-Sauna bleibt preislich alles so wie es ist“, betont Gerhild Averbeck, Leiterin Bäderbetrieb bei den Stadtwerken. Ebenfalls unverändert bleibt der Preisnachlass für BäderCard-Kunden. „Auf alle Tickets gibt es mit der BäderCard weiterhin bis zu 20 Prozent Rabatt. Die aufladbare und übertragbare Geldkarte lohnt sich also“, so Gerhild Averbeck weiter.

Osnabrücker Bäderpreise im Freizeitsektor weiter günstig
Trotz der Anpassung könnten sich die Osnabrücker Bäderpreise im bundesweiten Vergleich zu Bädern ähnlicher Größenordnungen weiterhin sehen lassen. „Viele vergleichbare Freizeitbäder haben in den vergangenen Monaten bereits ihre Preise erhöht und haben die nächste Erhöhung schon wieder im Blick“, sagt Hermle. Der Stadtwerke-Bäderchef vergleicht sein Angebot aber nicht nur mit dem anderer Freizeitbäder. Als regionale Mitbewerber im Freizeitsektor sieht Hermle auch den Zoo, die Kinopaläste oder Einrichtungen wie die Wasserski-Anlage am Alfsee oder das Eissportcenter Osnabrück. „Wir alle buhlen um jeden einzelnen Besucher. Und die Preise der Mitbewerber unterscheiden sich doch stark von unseren“, betont Hermle. „Wir sind jedenfalls überzeugt, unseren Badegästen auch künftig ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten zu können“, so Hermle abschließend.