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Mit dem Umweltminister auf KUK-Tour

Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat sich am heutigen „Tag der Umwelt“ über die unterschiedlichen Umweltmaßnahmen der Stadtwerke Osnabrück informiert. Bei seinem Besuch in Osnabrück ging es vorrangig um die Inhalte des Projektes KUK (KompetenzUmweltKlima), in dem die Stadtwerke ihre zahlreichen Aktivitäten im Umweltschutz bündeln. Ziel einer „KUK-Bustour“ am Nachmittag war der Piesberg mit einer Präsentation zum Projekt Repowering.

Begleitet wurde der Umweltminister vom Osnabrücker FDP-Bundestagsabgeordneten Carl-Ludwig Thiele, den Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen (CDU), Prof. Dr. Dr. Roland Zielke (FDP) und Marianne König (Die Linke) sowie dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Osnabrücker Stadtrat, Dr. Fritz Brickwedde. Vor Ort auf dem Piesberg erläuterten der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann und sein Vorstandskollege Dr. Stephan Rolfes dem Umweltminister die aktuellen Planungen zum Bau drei neuer Windkraftanlagen auf dem Piesberg. Die drei neuen Anlagen haben eine Leistung von jeweils 2.000 Kilowatt, eine der vier älteren Anlagen mit einer Leistung von 500 Kilowatt bleibt erhalten. Alle vier Windräder werden insgesamt rund 14,8 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Mit dieser Menge plus der 6,9 Millionen durch Deponiegas erzeugten Kilowattstunden werden künftig rein rechnerisch 6.200 Osnabrücker Haushalte allein durch Strom vom Piesberg versorgt. Gleichzeitig werden insgesamt rund 18.800 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann bezeichnete aus diesem Grund den Piesberg bei seinen Ausführungen als ‚regenerative Energiezentrale Osnabrücks’.

Sander: Umweltengagement der Stadtwerke lobenswert
Der Niedersächsische Umweltminister zeigte sich bei der Präsentation beeindruckt: „Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Stadtwerke sich so stark in den Ausbau der regenerativen Energien engagieren. Die Bündelung aller Umweltaktivitäten des Unternehmens im Projekt KUK ist äußerst sinnvoll und effektiv“, so Sander. Die Stadtwerke zeigen vorbildlich, wie vor Ort der Umwelt- und Klimaschutz vorangebracht wird. Die Stadtwerke Osnabrück hatten das Umweltprojekt im vergangenen Jahr gestartet. Im dem Projekt sind sämtliche Umweltaktivitäten aus den unterschiedlichen Geschäftsfeldern wie der Energieversorgung, dem Nahverkehr, der Wassergewinnung sowie der Entwässerungs- und Bädertechnik gebündelt. Beispiele für die Maßnahmen sind neben mehreren weiteren Projekten zum Ausbau der alternativen Energieerzeugung die Umstellung auf eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung, die Beschaffung hochmoderner Umweltbusse und verschiedene Förderprogramme für Kunden.

Ansprechpartner für die Redaktion:
Marco Hörmeyer, Tel.: 0541 2002-1010