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Mehr Werte schaffen

Unter dem Motto „Mehr Werte schaffen“ haben die Stadtwerke Osnabrück ihren Jahresabschluss 2008 vorgelegt. Der Titel des Geschäftsberichtes macht deutlich, wie das kommunale Unternehmen den Herausforderungen der sich stetig verändernden Rahmenbedingungen und des stärker gewordenen Wettbewerbs erfolgreich entgegentritt. Die Stadtwerke Osnabrück schaffen und stehen für positive Werte wie kommunal, nachhaltig, kundenorientiert und umweltbewusst und wollen diese Stärken auch in Zukunft weiter herausstellen.

„Die Stadtwerke berühren mit ihren umfassenden Produkten und kompetenten Dienstleistungen fast alle Bereiche des alltäglichen Lebens in der Stadt und der Region“, machte der Aufsichtsratsvorsitzende Boris Pistorius, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, gleich zu Beginn der Hauptversammlung deutlich. Ein Unternehmen mit einem solch breiten Portfolio sei in kommunaler Hand genau richtig aufgehoben, um den Vorstellungen und Ansprüchen seiner Kunden weiterhin gerecht werden zu können. Pistorius sprach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugleich seinen Dank für deren Engagement und Leistungsbereitschaft aus. Nur so seien diese hohen Standards und Werte auch künftig zu gewährleisten.

Jahresergebnis leicht rückläufig
Der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann hob insbesondere den Mehrwert hervor, den das Unternehmen durch seine Auftragsvergaben und sein gesellschaftliches Engagement für die Stadt und die Region erzielt. Dieser Weg solle weitergeführt werden, auch wenn der Jahresüberschuss 2008 mit 5,0 Millionen Euro geringer ausfällt als im Vorjahr. Insbesondere die Netzentgeltsenkung und die Mehrerlösabschöpfung für das Strom- und Gasnetz wirken sich Ergebnis belastend aus. „Aufgrund der derzeitigen Wirtschaftskrise gehen wir im kommenden Jahr von einem rückläufigen Ergebnis aus. Darauf reagieren wir mit effizienten Prozessen zur Kostenreduzierung sowie dem Ausbau unserer Dienstleistungspalette und unseres Eigenerzeugungsportfolios“, betonte Hülsmann. „Zudem werden wir entgegen dem Trend weiterhin investieren“, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

Ausbau der Energieeigenerzeugung
Die Stadtwerke setzen dabei gezielt auf den Ausbau der regenerativen Energien. So wurde im vergangenen Jahr das Projekt Repowering auf den Weg gebracht: Drei neue Windkraftanlagen auf dem Piesberg sollen den Anteil an regenerativ erzeugten Strom deutlich erhöhen und somit einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung in Osnabrück leisten. Zudem treiben die Stadtwerke gemeinsam mit weiteren Partnern Großprojekte im Bereich Wasserkraft, Geothermie, Biomasse und Windkraft voran – alles Bausteine im Stadtwerke-Umweltprojekt KUK, KompetenzUmweltKlima.

Erste Ergebnisse bei KOSMOS2020
Ein Meilenstein im Jahr 2008 war das Voranschreiten des Projektes KOSMOS2020, der operativen Kooperation mit den Stadtwerken Münster. Als ein erstes konkretes Ergebnis haben beide Unternehmen gemeinsam Busse angeschafft und so wirtschaftliche Vorteile erzielt. „Dieses erste Ergebnis ist für uns ein gutes Beispiel, wie die Entwicklung gemeinsamer Standards Synergieeffekte hervorbringen kann – zum Vorteil beider Unternehmen und damit auch zum Vorteil der Kunden“, erläuterte Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen. Unter dem Dach von KOSMOS2020 haben beide Stadtwerke zudem eine neue Tochtergesellschaft namens smartOPTIMO gegründet, die als innovatives Unternehmen auf dem zukunftsträchtigen Markt der Zähl- und Messdienstleistung agiert.

Ausbau der Dienstleistungspalette
„Der Ausbau unserer Dienstleistungspalette ist ein weiterer wichtiger Baustein für uns“, ergänzte Hülsmann. So stellen die Stadtwerke ihre Kompetenz und Erfahrung verstärkt anderen Kommunen und Partnern zur Verfügung. Seit dem vergangenen Jahr ist das Unternehmen z.B. für das Badmanagement in Schledehausen verantwortlich. Das eigene zertifizierte Wasserlabor bietet Untersuchungen für Stadtwerke an, in der Kabelmesstechnik profitieren andere Netzbetreiber von der Kompetenz der Stadtwerke Osnabrück. „Wir treiben den Ausbau unserer Dienstleistungen auch voran, um mehr Werte für all unsere Partner und Kunden zu schaffen“, so Hülsmann abschließend.

Den aktuellen Geschäftsbericht finden Sie <media 1603>hier</media>.

Ansprechpartner für die Redaktion:
Marco Hörmeyer, Tel.: 0541 2002-1010