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KUK: Weniger Schwefel in die Umwelt

Die Stadtwerke Osnabrück bauen ihre Aktivitäten im Umwelt- und Klimaschutz weiter aus. Das Unternehmen tauscht den bisherigen, schwefelhaltigen Geruchsstoff im Erdgas aus und setzt ab sofort ein schwefelfreies Produkt ein. Die Umwelt wird durch die Umstellung um jährlich mehr als vier Tonnen Schwefel entlastet.

„Erdgas ist eigentlich von Natur aus geruchslos“, sagt Dr. Andreas Hoffknecht, Technischer Leiter der Stadtwerke Osnabrück. Der vermeintlich typische Erdgasgeruch wird erst durch die Beimischung eines Geruchsstoffes, Odoriermittel genannt, erzeugt. „Steigt den Osnabrückern dieser prägnante Warnduft in die Nase, deutet das auf eine mögliche Schädigung einer Erdgasleitung hin. Wir können dann unverzüglich reagieren und den eventuellen Schaden beheben“, erläutert Dr. Hoffknecht die Hintergründe für die Beimischung eines Geruchsstoffes.

Neuer Erdgasgeruch erinnert an Klebstoff
Die Stadtwerke fügen das Odoriermittel direkt in den Erdgasübernahmestationen zu. In diesen insgesamt fünf Stationen wird das Erdgas angeliefert und von den Stadtwerken an die Osnabrücker Haushalte weitergeleitet. „In unseren Stationen mischen wir jetzt auch den neuen Geruchsstoff Gasodor-S-Free bei“, erläutert Projektleiter Herbert Pabst das Prozedere. Durch die Umstellung ändert sich der dann erzeugte Erdgasgeruch leicht. „Erst durch die Verbindung des S-Free mit dem Erdgas entsteht der neue Geruch, der aber sehr prägnant bleibt und an Klebstoff erinnert“, sagt Pabst weiter.

Geruchsumstellung ein weiterer Baustein des Projektes KUK
Für interessierte Kunden werden die Stadtwerke eine „Riechstation“ im Infozentrum (Nähe Nikolaiort) einrichten. „Hier können unsere Kunden mal den Schnuppertest machen und den neuen Geruch kennenlernen“, sagt Dr. Hoffknecht weiter. Die umweltbewusste Umstellung des Erdgasgeruchsstoffes ist ein weiterer Baustein des Stadtwerke-Projektes KUK (KompetenzUmweltKlima), in dem das Unternehmen sein Know-how und seine Aktivitäten im Umwelt- und Klimaschutz bündelt und intensiviert. „Wir verfügen bereits seit langem über ein hohes Maß an Umweltkompetenz und wollen durch KUK noch besser werden“, so Dr. Hoffknecht abschließend.

Ansprechpartner für die Redaktion:
Marco Hörmeyer, Tel.: 0541 344-203