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"Grüne" Initiative in "grüner" Fakultät

Die Fachhochschule und die Stadtwerke Osnabrück gehen eine Partnerschaft für eine umweltschonende Wärmeversorgung ein. Zum 1. Mai 2010 haben die Stadtwerke die Heizzentrale sowie das Wärmeverteilnetz des FH-Standorts im Stadtteil Haste übernommen. Zentraler Bestandteil des sogenannten Contractings wird der Bau einer neuen Holzhackschnitzelheizanlage auf dem Gelände in Haste sein.

„Dieses Projekt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für unsere Entwicklung hin zum Energiedienstleister“, betont Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück. Die Fachhochschule hatte das Wärmecontracting, d.h. die Lieferung mit direkt nutzbarer Wärme sowie den Betrieb der Anlagen in Haste europaweit ausgeschrieben, den Zuschlag bekamen die Stadtwerke. „Wir freuen uns sehr, mit den Stadtwerken Osnabrück einen kompetenten Partner aus der Region gefunden zu haben, der sich dieser wichtigen Aufgabe annehmen wird“, betont Prof. Dr. Erhard Mielenhausen, Präsident der Fachhochschule Osnabrück.

FH-Standort Haste „sehr sensibel“
Der Standort in Haste ist Sitz der Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL), u.a. mit Labor und mehreren Gewächshäusern. Die Leitungslänge des Fernwärmenetzes beträgt rund 1,4 Kilometer, die Heizzentrale hat eine Leistung von 2,1 Megawatt (MW). Das entspricht einer Leistung von 150 Einfamilienhäusern. „Im Rahmen des Contractings werden wir zusätzlich auf dem Gelände eine Holzhackschnitzelheizanlage bauen“, so Stadtwerke-Chef Hülsmann. Die Anlage mit einer Leistung von etwa 500 kW geht nach derzeitigem Stand zu Beginn der kommenden Heizperiode ans Netz und soll künftig über siebzig Prozent des gesamten Wärmebedarfs in Haste abdecken.

CO2-Einsparung von rd. 500 Tonnen
„Mit der Holzheizung stellen wir auf eine ökologisch sinnvolle Wärmeversorgung um und leisten gemeinsam mit den Stadtwerken einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung in der Stadt Osnabrück“, betont Prof. Dr. Mielenhausen. Rund 500 Tonnen CO2 spart die Anlage pro Jahr durch die Nutzung des nachwachsenden Energieträgers Holz ein. „Die Umstellung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken zählt zu den effektivsten Umweltschutzaktivitäten unserer Hochschule“, so der FH-Präsident weiter. Für die Stadtwerke ist die Errichtung der Anlage ein weiterer Baustein ihrer grünen Initiative KUK, KompetenzUmweltKlima, in der das Unternehmen seine Umweltkompetenz im Bereich der Energie- und Wasserversorgung, dem Nahverkehr, der Entwässerungs- oder der Bädertechnik vereint.