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Für eine nachhaltige Stadtwerke-Arbeitswelt

Die Stadtwerke Osnabrück bauen im Rahmen ihrer grünen Initiative KUK (KompetenzUmweltKlima) an einem nachhaltigen Arbeitsumfeld. Ein sichtbares Ergebnis ist jetzt von Oberbürgermeister Boris Pistorius eingeweiht worden: Ein Solarbaum sowie drei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge schmücken neuerdings das zentrale Stadtwerke-Betriebsgelände.

„Insbesondere der Solarbaum an prominenter Stelle im Innenhof sorgt für viel Aufsehen – und das soll er auch“, betonte Oberbürgermeister Pistorius, zugleich Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender, bei der offiziellen Einweihung. Der Solarbaum besteht aus vier Einzelflächen, bestehend aus je 16 Modulen mit einer Gesamtleistung von 4,32 Kilowatt peak (kWp). Rund 2.000 Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom pro Jahr kann der Baum erzeugen. Direkt unterhalb des Baums befindet sich die neue „E-Tankstelle“ der Stadtwerke mit insgesamt sechs Ladepunkten. „Sozusagen ein aussagekräftiges Symbol für mehr Nachhaltigkeit“, so der Oberbürgermeister weiter.

Kombination hat rein symbolische Funktion
Die Kombination Solarbaum und E-Tankstelle hat dabei rein symbolischen Charakter. „Die Elektrofahrzeuge erhalten den Ökostrom beim Aufladen aus technischen Gründen nicht direkt vom Solarbaum“, erläuterte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann. Für diese drei sowie alle weiteren Ladesäulen an den mittlerweile sechs Standorten im Stadtgebiet kaufen die Stadtwerke aber zertifizierten Ökostrom ein. „So stellen wir sicher, dass für die Nutzung unserer Ladesäulen Ökostrom erzeugt wird“, so Hülsmann weiter.

Hohe Akzeptanz bei den Stadtwerkern
Die Stadtwerke verfügen derzeit über vier Elektroautos, zwölf E-Roller sowie vier E-Bikes, den sogenannten Pedelecs. „Unsere Flotte wächst stetig und wird von unseren Mitarbeitern für Dienstfahrten in der Region sehr stark genutzt“, erläuterte Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes. „Die Fahrzeuge sind ständig unterwegs und eigentlich nur zum Aufladen hier.“ Dies habe einen positiven Doppeleffekt: Zum einen wird die Umwelt geschont, zum anderen rühren die Mitarbeiter während der Fahrt mit den „Ich fahr Strom“-Fahrzeugen aktiv die Werbetrommel für mehr Elektromobilität. „Wir sehen uns als Vorreiter, und die Akzeptanz bei unseren Kollegen für das Thema ist sehr hoch“, betonte Dr. Rolfes weiter. „Und die Stadtwerker wiederum sind Multiplikatoren.“

Innenhof als KUK-Vorzeigestandort

„Nimmt man das neue Passivhausbürogebäude im Hintergrund hinzu, ist der gesamte Innenhof jetzt ein wahrer Vorzeigeplatz in Sachen Umweltschutz geworden“, so Oberbürgermeister Pistorius. Am 5. Juni, den Tag der Umwelt, haben auch die Osnabrücker die Möglichkeit, Solarbaum, E-Tankstelle, Passivhaus und weitere KUK-Maßnahmen auf dem Stadtwerke-Zentralgelände zu erkunden. Dann veranstalten die Stadtwerke ihren „KUK-Tag“, an dem sich alles um das Thema Umweltschutz dreht. „Schon jetzt lade ich alle Bürger herzlich ein, ihre Stadtwerke am 5. Juni zu besuchen“, so der Oberbürgermeister abschließend.