Direkt zum Seiteninhalt springen
Damit Sie unsere Webseite optimal nutzen können, verwenden wir Cookies.
Mit dem Besuch unserer Seite geben Sie uns Ihr Einverständnis, Cookies auf Ihrem Computer zu speichern. MEHR ERFAHREN

Chancen gestalten

Unter dem Motto „Chancen gestalten“ haben die Stadtwerke Osnabrück ihren Jahresabschluss 2009 vorgelegt. Der Titel des Geschäftsberichtes ist ganz bewusst gewählt und steht für den zukunftsorientierten Weg, den das Unternehmen in Zeiten eines verstärkten Wettbewerbs eingeschlagen hat. So haben die Stadtwerke im vergangenen Jahr die Weichen klar auf Wachstum gestellt.

„In jeder Herausforderung steckt eine Chance, die es zu erkennen und wahrzunehmen gilt“, machte der Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann gleich zu Beginn der Hauptversammlung deutlich. Diese Chancen habe das Unternehmen ergriffen und die richtigen Schritte zum Wohle der Stadtwerke und damit der gesamten Region eingeleitet. Hülsmann betonte die Bedeutung eines solch breit aufgestellten Infrastrukturdienstleisters in kommunaler Hand und sprach auch im Namen des gesamten Aufsichtsratsrates den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtwerke zugleich seinen Dank für deren Engagement und Leistungsbereitschaft aus. Nur so sei zu gewährleisten, den stetig steigenden Ansprüchen der Kunden an Service und Kompetenz, aber auch an Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit auch künftig gerecht zu werden.

Jahresergebnis geprägt von Einmaleffekt osnatel-Verkauf
Das Jahresergebnis 2009 mit einem Überschuss in Höhe von 29,3 Millionen Euro ist geprägt durch den Verkauf der Anteile am Telekommunikationsdienstleister osnatel. „Dabei handelt es sich um einen Einmaleffekt“, betonte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende. „Wir gehen davon aus, dass sich das Jahresergebnis 2010 wieder auf das Niveau der Vorjahre einpendelt.“ Um dieses Ziel zu erreichen gelte es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. „Unsere große Chance heißt Wachstum und deshalb werden wir weiter gegen den Trend investieren“, hob Hülsmann hervor.

Wachstum als Kernaufgabe
Der Ausbau der Dienstleistungspalette sowie die Ausweitung des Energievertriebs standen und stehen dabei ganz oben auf der Prioritätenliste. Mit dem FAIRTARIF können seit dem vergangenen Jahr auch Kunden außerhalb der Stadtgrenzen Strom und Gas der Stadtwerke beziehen. „Parallel haben wir in verschiedene Baumaßnahmen investiert und setzen auch hier auf Wachstum“, ergänzte Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen. So fiel im vergangenen Jahr der Startschuss für zahlreiche Investitionsmaßnahmen, insbesondere in den Ausbau der regenerativen Energieeigenerzeugung. Höhepunkt dabei ist der begonnene Bau der neuen Windkraftanlagen auf dem Piesberg, aber auch die Investition in zahlreiche Photovoltaikanlagen im Rahmen der KUK-Solaroffensive. Des Weiteren bauen die Stadtwerke ein modernes Bürogebäude nach neuesten Energiestandards direkt an der Zentrale sowie einen attraktiven Anbau an das Schinkelbad mit einem Sole- und Warmwasserbereich und verschiebbarem Cabriodach. „Zudem treiben wir intensiv den Ausbau der Elektromobilität mit der Errichtung der ersten Ladestation in der Innenstadt sowie den Ausbau unserer Busflotte mit dem Testbetrieb des jetzt genannten BusPlus, einem 23 Meter langen Solowagen mit Anhänger, voran“, so Dr. Rolfes weiter.

KUK: Handeln für den Klimaschutz
Fast alle Investitionen sind Bausteine der grünen Initiative KUK, KompetenzUmweltKlima, in der die Stadtwerke ihre unterschiedlichen Umweltkompetenzen vereinen. „Unsere ersten Umweltaktivitäten haben wir vor mehr als 25 Jahren gestartet. Auch hier setzen wir auf Kontinuität und werden unsere Kompetenzen weiter ausbauen“, betonte Stadtwerke-Chef Hülsmann. Dabei nannte der Vorstandsvorsitzende ehrgeizige Ziele, die es zu erreichen gelte. So wollen die Stadtwerke bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 40 Prozent, bis zum Jahr 2050 um bis zu 80 Prozent reduzieren. „Dies können wir insbesondere durch weitere Verbrauchssenkungen, Effizienzsteigerungen sowie Investitionen in Erneuerbare Energien erreichen“, erläuterte Hülsmann. „Wir wollen unserer Verantwortung gerecht werden und für den Klimaschutz und damit für die Stadt, die Bürger und unsere Kunden handeln. Das ist unsere Chance, die wir gestalten werden“, so der Vorstandsvorsitzende abschließend.

Den aktuellen Geschäftsbericht finden Sie hier.