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Baustart für spektakuläre Super-Rutsche

Die Stadtwerke Osnabrück machen das Nettebad um eine spektakuläre Attraktion reicher. Noch in diesem Jahr werden mutige Badegäste im freien Fall eine europaweit einzigartige Super-Rutsche herunterrasen können. Am heutigen Vormittag fiel der offizielle Startschuss für die Erweiterung der Nettebad-Rutschenanlage.

„Ich selber kann es kaum erwarten, diese ‚Adrenalin-Rutsche’ zu testen“, sagte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann beim ersten Spatenstich für den Ausbau des bestehenden Rutschenturms. Der Clou der „SuperLoopTM“ genannten Attraktion: Der Rutscher verliert im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen und fällt im freien Fall nach unten in die Tiefe. „Mit dieser Rutsche verfügen wir künftig über ein Angebot, das seinesgleichen sucht“, betonte Hülsmann.

Rutschenturm wird „aufgestockt“
Für die neue High Speed-Rutsche wird der Rutschenturm entsprechend aufgestockt. Vom Einstieg in die beiden bereits vorhandenen Rutschen, der „Black Hole“-Röhrenrutsche und der „Crazy River“-Reifenrutsche, führt künftig eine Treppe weiter nach oben auf eine Höhe von knapp 18 Metern. Hier steigen die mutigen Badegäste in eine gläserne, raketenähnliche Kapsel. „Die Tür schließt sich, der Countdown läuft runter und dann öffnet sich die Bodenluke“, erläuterte der Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle. Fünf Meter ist der Rutscher nahezu im freien Fall mit einem Gefälle von rund 85 Grad. „Nur fliegen ist schöner“, so Hermle mit einem Augenzwinkern.

94 Meter volles Tempo für alle sichtbar
Nach den ersten fünf Metern gibt es den ersten „Rutschenkontakt“. Danach nimmt das Gefälle zwar ab, trotzdem geht es rasant weiter in einen High Speed-Kreisel und schließlich ins Auslaufbecken. „94 Meter lang ist die Rutsche, die ‚gefühlte’ Länge ist aufgrund des Tempos aber wesentlich kürzer“, sagte Hermle weiter. Die Super-Rutsche wird aber auch für die weniger mutigen Badegäste zum Hingucker. Im oberen senkrechten Abschnitt wird die Rutsche auf einer Länge von rund zehn Metern mit Lichtschläuchen bestückt, die sowohl nach außen als auch nach innen leuchten. Auf der gesamten Länge werden sogenannte „Crystal Clear“-Elemente eingebaut. „Die Badegäste können die Rutschpartie somit von außen bequem verfolgen“, erläuterte der Bäderchef.

Name für die Super-Rutsche gesucht
Rechtzeitig vor Weihnachten soll die spektakuläre Attraktion im Nettebad startklar sein. „Bis dahin brauchen wir noch einen passenden Namen“, sagte Hermle. Bislang gab es nur Arbeitstitel wie „Kamikaze-Rutsche“ oder „Aqua Rocket“. „Wir suchen aber noch eine bessere Bezeichnung“, so der Bäderchef. Dafür werden die Stadtwerke wie auch schon bei der damaligen Auswahl der neuen Attraktion wieder mit der OScommunity kooperieren. „Genau dort in der OScommunity ist unsere Zielgruppe zuhause. Und von den Usern erhoffen wir uns richtig kreative Ideen“, so Hermle abschließend.