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Ausbau der Elektro-Mobilität schreitet voran

Die Stadtwerke Osnabrück treiben den Ausbau der Elektro-Mobilität kontinuierlich voran. In der Radstation am Hauptbahnhof wurde die mittlerweile dritte öffentliche Ladestation zum Gratis-Tanken eröffnet. Die dritte „Strom-Tankstelle“ des Unternehmens im Stadtgebiet ist für alle Elektro-Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs, vorgesehen.

„Mit dieser weiteren Station können wir in Osnabrück jetzt allen gängigen Elektrofahrzeugen eine öffentliche Gratis-Auflademöglichkeit anbieten“, freute sich Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen der Stadtwerke, bei der offiziellen Inbetriebnahme. Mit den Ladesäulen an der Kamp-Promenade für E-Roller, der Auflademöglichkeit in der Ledenhof-Tiefgarage für E-Autos und der neuen Ladestelle in der Radstation für E-Fahrräder können jetzt alle Nutzer von Elektrofahrzeugen kostenlos auftanken. „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung, um das für uns wie auch für die Stadt überaus bedeutende Thema Elektromobilität voranzutreiben“, so Dr. Rolfes weiter.

Vier Pedelecs gleichzeitig aufladen
„Die Radstation ist prädestiniert für eine ‚Strom-Tankstelle’“, sagte Frank Hoffmeister, Leiter Unternehmensentwicklung bei den Stadtwerken und zugleich Projektleiter E-Mobilität. Rund 350 Fahrräder sind im Durchschnitt täglich in der Radstation geparkt. „Darunter manchmal auch ein E-Fahrrad“, berichtete Hubert Thole von der Arbeitslosenselbsthilfe, die die Radstation betreibt. „Jetzt hoffen wir natürlich, mit diesem neuen Angebot mehr Pedelecs hierhin zu locken“, so Thole weiter. Insgesamt vier E-Räder können in der Radstation gleichzeitig aufgetankt werden. Der Aufladevorgang selbst ist einfach: Die Fahrer benötigen lediglich eine Ladekarte, die zum Gratistanken berechtigt. Die Karte gibt es kostenlos und kann im Kunden- und im Infozentrum der Stadtwerke angefordert werden. „Das Stromtanken an allen drei öffentlichen Ladestationen bleibt bis Ende 2011 kostenlos“, garantiert Projektleiter Hoffmeister.

Eigenes Elektro-Auto im Herbst
Die Stadtwerke haben bereits weitere Ladestationen im Stadtgebiet in Planung. „Ein flächendeckendes Netz an sinnvollen Standorten ist unser Ziel“, so Hoffmeister weiter. Parallel baut das Unternehmen seine eigene „E-Flotte“ kontinuierlich aus. „Zusätzlich zu unseren E-Rollern und E-Rädern verschiedener Hersteller kommt im Herbst unser erstes E-Auto“, kündigte der Projektleiter schon mal an. „Auch hier sehen wir uns als Vorreiter sowie Treiber, um das Thema Elektromobilität in Osnabrück fest zu verankern.“

Innovationsschmiede „smartlab“ gegründet
Die Stadtwerke denken aber bereits weiter und über die Stadtgrenzen hinaus. So hat das Unternehmen gemeinsam mit den Stadtwerken Aachen und Duisburg die Innovationsgesellschaft smartlab gegründet. Ziel der neuen Gesellschaft ist es, innovative Dienstleistungen und Produkte in den Bereichen intelligente Netze und Anlagen sowie der Elektromobilität für kommunale Unternehmen zu entwickeln. Das erste gemeinsame Produkt nennt sich „Ladenetz – mein Stadtwerkeverbund“. „Ladenetz ist ein kommunales Verbundsystem zur Einführung der Elektromobilität. Über ein gemeinsames IT-System wollen wir Ladesäulen vernetzen und damit eine bundesweit nutzbare Ladeinfrastruktur für lokale Energieversorger und Stadtwerke aufbauen“, erläuterte Stadtwerke-Vorstand Dr. Rolfes.

Ziel: Vernetzung von Ladesäulen bundesweit
Das Ziel des Verbunds „Ladenetz“ ist es, eine emissionsfreie, lokale und kostengünstige Mobilität der Zukunft zu gestalten, insbesondere in den Städten und Gemeinden. Lokale Energieversorger oder Stadtwerke, die sich dem Ladenetz anschließen, haben dadurch die Möglichkeit, an Forschungs- und Entwicklungsprojekten des Bundes teilzuhaben und innovative Konzepte effizient umzusetzen. Partner im Ladenetz sind bislang neben den Stadtwerken Osnabrück, Aachen und Duisburg die Stadtwerke Detmold sowie der kommunale Versorger illwerke vkw aus dem österreichischen Vorarlberg. „Wir Stadtwerke positionieren uns damit als Vorreiter auf dem innovativen und zukunftsträchtigen Markt der Elektromobilität – zum Wohle der Umwelt und unserer Kunden“, so Dr. Rolfes. „Unser Engagement in diesem Thema ist ein wesentlicher Baustein unserer grünen Initiative KUK, KompetenzUmweltKlima, in der wir unsere Umweltkompetenz in den verschiedenen Bereichen vereinen.“