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Anerkennung für die Alltagshelden

Stadtwerke-Wertschätzung am „Tag des Schwimmmeisters“

Sie sind meist im Hintergrund, haben aber immer ein Auge und ein Ohr für die Badegäste: die Schwimmmeister als Kümmerer, Helfer und Aufpasser. Die Stadtwerke haben den ausgerufenen „Tag des Schwimmmeisters“ zum Anlass genommen, die oftmals unsichtbaren Alltagshelden im Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad in den Vordergrund zu rücken.

„Wir möchten Ihnen danken für Ihre Ruhe, Ihre Geduld, Ihre Umsicht und natürlich auch für Ihre Kompetenz in besonderen Situationen, bei denen es um Leben und Tod geht“, sagte Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle beim gemeinsamen Grillen im Moskaubad. Das Berufsbild des Schwimmmeisters – heutige Bezeichnung „Fachangestellter für Bäderbetriebe“ – sei oftmals noch mit traditionellen Klischees oder gar Vorurteilen verbunden.

„Das ist der strenge Oberlehrer, der immer ruft: Nicht vom Beckenrand springen!“.

Dass das Tätigkeitsfeld sehr vielseitig ist, sei in der öffentlichen Wahrnehmung zu wenig bekannt. „Das wollen wir mit diesem Tag ändern.“

Stadtwerke bilden selber aus

Mehr als 30 Fachangestellte für Bäderbetriebe und Schwimmmeister sind bei den Stadtwerken beschäftigt. Die Stadtwerke bilden ihre Fachkräfte selber aus und stellen auch anderen kommunalen Badbetreibern deren Know-how zur Verfügung.

„Wir sind sehr stolz darauf, einen in der Branche außerordentlich guten Ruf bei der Berufsausbildung zu haben“, betonte Bäderbetriebsleiterin Gerhild Neumann.

Jedes Jahr kommen fünf Auszubildende neu ins Team. Nach der dreijährigen, vielseitigen Ausbildung sind die Fachkräfte nicht nur gute Rettungsschwimmer mit Erste-Hilfe-Know-how: „Unsere Kollegen sind fit in Fragen der Bäder- und Anlagentechnik, leiten Schwimmkurse, organisieren Bade-Events und sind kommunikationsstark.“

Neue Kollegen gesucht

Der „Tag des Schwimmmeisters“ am 22. Mai wurde im vergangenen Jahr vom Bundesverband Deutscher Schwimmmeister ins Leben gerufen. Das Ziel: mehr Aufklärung und eine breitere Präsenz in der Öffentlichkeit, um mehr junge Menschen für das Berufsbild zu begeistern. „Auch wir suchen Bewerber und freuen uns über neue Kollegen im Team“, betonte Gerhild Neumann. Egal, ob als bereits ausgebildeter Fachangestellter, Azubi oder auch als Quereinsteiger im Nebenjob. „Das Berufsbild bietet zudem spannende Perspektiven.“ Unter den mehr als 30 Stadtwerke-Fachangestellten sind einige in Führungsverantwortung, z.B. in der Sauna, als Teamkoordinator, in der Schwimmschule oder bei der Ausbildung. Mehr Informationen gibt es unter www.swo.de/karriere.

Haben die Stadtwerke-Schwimmmeister geehrt: Bäderchef Wolfgang Hermle (l.) und Bäderbetriebsleiterin Gerhild Neumann (r.).