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Alles zur neuen Trinkwasserverordnung

Zum Weltwassertag am kommenden Donnerstag, 22. März, rücken drei regionale Partner die neue Trinkwasserverordnung in den Fokus. Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück, die Stadtwerke Osnabrück sowie die SHK-Innung Osnabrück bieten eine gemeinsame Infoveranstaltung zu der seit November 2011 geltenden Änderung der Trinkwasserverordnung an. Von 15 bis 18 Uhr stehen gleich mehrere Experten im Stadtwerke-Servicezentrum am Nikolaiort Rede und Antwort.

„Wann und in welchen Abständen muss ich welche Anlage worauf untersuchen lassen? Worauf muss ich achten, wenn ich den neuen technischen Legionellen-Grenzwert überschreite? Das sind nur zwei von vielen Fragen, die wir gemeinsam beantworten wollen“, sagt Gesundheitsingenieur Peter Tenhaken. Die neue Trinkwasserverordnung schreibt unter anderem weiterführende Untersuchungen von Warmwasseranlagen oder auch Trinkwasserhausbrunnen vor. Die hohe Zahl an Kundenanfragen sowohl beim Gesundheitsdienst als auch bei den Fachbetrieben der SHK-Innung (Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik) und den Stadtwerken zeigten deutlich, dass es noch jede Menge Informationsbedarf gebe. „Diesen Wünschen der Kunden wollen wir nachkommen und hoffen deshalb auf viele Besucher am ‚Tag des Wassers’ in unserem Servicezentrum“, ergänzt Heinz-Werner Hölscher, Leiter Netzmanagement der Stadtwerke Osnabrück.

Installateursschulung bei den Stadtwerken
Parallel lassen sich derzeit rund 250 Installateure aus Stadt und Landkreis Osnabrück bei den Stadtwerken zur neuen Trinkwasserverordnung schulen. „Gerade auf die Fachbetriebe kommen viele neue Fragestellungen zu. Die Kunden erwarten, dass wir Ihnen bei all ihren Fragen zu ihren Anlagen wie gewohnt kompetent und umfassend weiterhelfen können“, sagt SHK-Innungsobermeister Reiner Möhle, der die übergreifende Schulung initiiert hat. „Mit dieser Schulung bringen wir uns gemeinsam auf den aktuellen Stand, um die Kunden weiterhin optimal und individuell beraten zu können.“ Die Schulungen finden an vier Terminen statt und richten sich inhaltlich nach den Vorgaben des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches). Die teilnehmenden Installateure erhalten im Anschluss der jeweils eintägigen Schulungen ein entsprechendes Zertifikat. Neben der SHK-Innung sind auch hier der Gesundheitsdienst als Kontrollbehörde sowie die Stadtwerke involviert. „Die sichere und qualitativ hochwertige Förderung und Verteilung von Trinkwasser ist eine zentrale Aufgabe für uns als Wasserversorger. Und an der Schnittstelle zwischen unserem Wassernetz und der Kundenanlage im Haus arbeiten wir in enger Abstimmung mit den Fachbetrieben zusammen“, so Heinz-Werner Hölscher abschließend.