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Stadtwerke-Bäder trotzen dem Sommer-Blues

Twist- und Dschungeleffekt sorgen für konstant hohe Besucherzahlen

Die drei Bäder der Stadtwerke Osnabrück haben dem Sommer-Blues 2017 ein Schnippchen geschlagen. Die Stadtwerke zählten in Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad im vergangenen Jahr erneut rund 1,23 Millionen Gäste – ohne Nettedrom. Die neue E-Kartbahn der Stadtwerke schraubt die Gesamt-Freizeitbesucherzahl auf mehr als 1,27 Millionen Gäste.

„Das Jahr 2017 war aus unserer ‚Freizeitanbieter‘-Sicht ein Wechselbad der Gefühle“, blickt der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls zurück. Insbesondere der Start der „Twist“-Rutsche und des Nettedroms waren positive Höhepunkte – der Komplettausfall des Sommers hingegen ein kleiner Tiefpunkt.

„Unsere positiven Zahlen sowie das sehr gute Feedback zeigen jedoch umso deutlicher, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung, unsere drei Standorte stetig zu attraktivieren und weiterzuentwickeln genau richtig liegen – und somit gegen den allgemeinen Trend in der Bäderbranche schwimmen.“

Nettebad: Twist-Rutsche beschert Besucherzuwachs

Bestes Beispiel dafür sei das Nettebad: Das „Bäder-Flaggschiff“ konnte seine Zahlen im Vergleich zu 2016 um insgesamt 15.000 Gäste auf 744.000 Besucher steigern. „Wir führen das auf den ‚Twist“-Effekt zurück“, erläutert Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle. Die Trichterrutsche war Ende 2016 in Betrieb gegangen; das Nettebad ist somit das mittlerweile größte Rutschenparadies Norddeutschlands. „Unser Rutschenpark zieht insbesondere viele Besucher aus dem weiteren Umland an – und die bleiben dann auch den ganzen Tag und konsumieren fleißig bei uns.“

E-Kartbahn: Erwartungen voll übertroffen

Die im März 2017 an den Start gegangene E-Kartbahn ist das besondere Schmuckstück der Stadtwerke. „Wir hatten in unserem ersten verkürzten Betriebsjahr vorsichtig mit 33.000 Besuchern kalkuliert – dass insgesamt 44.000 Gäste ins Nettedrom kommen, ist ein toller Erfolg“, betont Christoph Hüls. Der Stadtwerke-Chef legt besonders viel Wert auf die Energiebilanz der E-Kartbahn: Bilanziell werden mehr als 70 Prozent des gesamten Energiebedarfs – Halle und Fahrstrom – durch die eigene Solaranlage auf dem Hallendach abgedeckt.

„Unsere E-Karts fahren jedenfalls rechnerisch zu 100 Prozent mit der Kraft der Sonne.“

Schinkelbad: Wohlfühlen stark nachgefragt

Das Schinkelbad verzeichnet einen leichten Besucherrückgang im Vergleich zu 2016. Die Zahlen für die Nutzung des „Cabriosol“ und der „Salounge“ sind stabil, besonders nachgefragt sind die Veranstaltungen wie die „Abende der Harmonie“ oder die „Wohlfühlzeit“. „Das bestätigt den allgemeinen Trend weg vom klassischen ‚Bahnenziehen‘ hin zu mehr Wellnessangeboten“, erläutert Wolfgang Hermle. Zu spüren bekommt diese Änderung im Nutzungsverhalten der Sportbadbereich. „Wir reagieren auf diese Entwicklung und arbeiten am stetigen Ausbau unserer Wellness- und Erholungsangebote im Schinkelbad“, so der Bäderchef weiter.

Moskaubad: „Dschungel“ trotzt dem Sommer

Das Moskaubad musste in 2017 am meisten unter dem „Sommerblues“ leiden. „Wir konnten das Wetterdesaster aber gut abfedern – und zwar durch unseren Dschungel-Seilgarten und unsere Veranstaltungen wie die Flohmärkte“, betont Hermle. Auch hier folgen die Stadtwerke mit ihrer strategischen Ausrichtung, die Außenanlagen auch außerhalb der Freibadsaison zugänglich zu machen, dem Trend und dem Bedarf der Gäste. So wurde der Seilgarten in 2017 um Bodentrampoline und einen knapp drei Meter hohen Kletterfelsen ergänzt. „Die Besucherzahlen für unseren ‚Dschungel‘ und bei unseren Veranstaltungen zeigen, dass unsere Angebote gut angenommen werden“, verdeutlicht der Stadtwerke-Bäderchef.

Ausblick 2018: Neuerung in der Loma-Sauna

Ihrer Strategie bleiben die Stadtwerke auch in 2018 treu:

„Mit neuen Attraktionen wollen wir unsere Angebote der Daseinsvorsorge wie den Schul- und Vereinssport langfristig sichern – und somit für mehr Lebensqualität in Osnabrück sorgen“, betont Stadtwerke-Chef Christoph Hüls.

So sei insbesondere ein neues Highlight im Bereich der Loma-Sauna geplant. Zudem bauen die Stadtwerke ihr erfolgreiches „Dschungel“-Konzept im Moskaubad aus, und zwar mit der Option einer Erweiterung in den Indoor-Bereich. „Unsere Besucher können sich jedenfalls wieder auf weitere attraktive Angebote freuen“, so Hüls abschließend.

Das Nettedrom hat die Gesamtbesucherzahlen der Stadtwerke-Bäder in 2017 nach oben klettern lassen.

Auch der erweiterte Dschungel-Seilgarten im Moskaubad hat den weniger guten Sommer "aufgefangen".