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Trink!Wasser als Marketingaufgabe

Das Projekt Trink!Wasser für Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück ist im letzten Jahr sehr gut angelaufen und soll auch 2011 fleißig vorangetrieben werden. Dabei könnten die Marketingkonzepte helfen, die Studenten des Instituts für Kommunikationsmanagement der Hochschule Osnabrück entwickelt und jetzt präsentiert haben. Hinter Trink!Wasser steht das Netzwerk Adipositas, ein Zusammenschluss des Gesundheitsdienstes für den Landkreis und die Stadt Osnabrück, des Kinderhospitals Osnabrück, der Verbraucherzentrale Niedersachsen sowie der Stadtwerke Osnabrück und Georgsmarienhütte und dem Wasserverband Bersenbrück.

„Das war schon sehr beeindruckend, was uns die Studenten präsentiert haben“, sagt Klaus Jordan, Projektleiter der Stadtwerke Osnabrück, „die Ideen sind wirklich toll und umfassend aufbereitet.“ In zwei Gruppen erstellten die Studenten Kommunikationskonzepte, um das Projekt Trink!Wasser noch effektiver zu gestalten. Das Ziel sehen beide Gruppen darin, Trinkwasser bei den Kindern und Jugendlichen populärer werden zu lassen. Aber auch Eltern und Lehrer müssen in das Projekt eingebunden werden.

„Für uns ist es wichtig, dass die Studierenden einen praktischen Einblick in das Feld Kommunikationsmanagement bekommen. Das Netzwerk Adipositas mit seinem Trink!Wasser-Projekt bot dabei für die Konzeptionsarbeit eine optimale Plattform,“ so Prof. Dr. Detlev Dirkers von der Hochschule Osnabrück über die gute Zusammenarbeit.

Beide Gruppen wählten bei ihren Konzeptentwürfen ganz unterschiedliche Ansätze. Die erste Gruppe setzte in ihrer Präsentation besonders bei Grundschülern an, die von Beginn an spielerisch das Wasser trinken erlernen sollen. Die Studenten schlugen vor, themenbezogene Projekttage zu veranstalten, in denen die Kinder lernen woher das Wasser kommt und wie es den Weg in den Hahn oder in den Wasserspender findet. Jeder Schüler bekommt seine eigene bunte Trinkwasserflasche und ein Wasserzähler am Gerät soll zusätzlich zum Trinken motivieren.

Die zweite Gruppe setzt vor allem darauf das Projekt noch bekannter zu machen. Sie haben eine Vielzahl an jugendgerechten Plakatvorschlägen vorgestellt und eine eigene Broschüre zum Thema Trink!Wasser erstellt. Diese soll sowohl Schüler, Eltern und Lehrer die bereits einen Trinkwasserspender in der Schule haben als auch potenzielle neue Sponsoren und weitere Schulen eingehend über das Projekt Trink!Wasser aufklären. Ein regelmäßiger Newsletter informiert zudem über aktuelle Geschehnisse.

Hildegard Schwertmann-Nicolay vom Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück freut sich über die Fülle an Ideen, die zukünftig in das Projekt Trink!Wasser einfließen sollen: “Wir haben gesehen, dass es viel zu tun gibt und wir freuen uns es anzugehen.“

Ein Blick voraus
Auch 2011 sollen wieder Schulen unterstützt werden, die ihren Schülern gesundes Trinkwasser aus dem Spender bereitstellen möchten. Neben dem Aufstellen neuer Spender ist vor allem aber auch die Begleitung der Schulen, die bereits einen Wasserspender erhalten haben, ein großes Thema.