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Niedersächsischer Gesundheitspreis für "Trink!Wasser"

Gesundheit hat ihren Preis – in diesem Falle den ersten Niedersächsischen Gesundheitspreis. Worum es dabei geht, erläuterte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Aygül Özkan bei der Verleihung: „Mit dieser Auszeichnung wollen wir vorbildliche Ideen der Gesundheitsversorgung bekannt machen, wobei Nachahmungen ausdrücklich erwünscht sind.“

Überreicht bekam der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück den Preis für das Projekt Trink!Wasser. Ziel dieser Initiative ist es, an möglichst allen allgemeinbildenden Schulen in der Region eine kostenlose Versorgung mit Trinkwasser als Pausengetränk zu erreichen. Initiator des Projektes ist das Netzwerk Adipositas des Gesundheitsdienstes. Dabei handelt es sich um ein Eypertennetzwerk, das Teil der kommunalen Gesundheitskonferenz des Gesundheitsdienstes ist.

Dass das Trink!Wasser-Projekt ein erfolgreiches Modell ist, zeigt die Resonanz: Ursprünglich wollte man erreichen, dass sich bis 2012 möglichst 15 Schulen für die Aktion begeistern. Mittlerweile beteiligen sich bereits 35 Schulen an dem Projekt. In ihrer Laudatio zur Preisverleihung hob Prof. Dr. Frauke Koppelin, Professorin für Gesundheitswissenschaften an der Jade-Hochschule, die vielfältigen positiven gesundheitlichen Aspekte des Projektes hervor: „Trink!Wasser ist ein geeigneter Ansatz, den Getränkekonsum der Kinder positiv zu beeinflussen und leistet damit einen Beitrag zur gesundheitlichen und schulischen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.“

Insgesamt hatte es gut 100 Bewerbungen für den Niedersächsischen Gesundheitspreis gegeben. Trink!Wasser erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Innovative Ansätze der Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche“. Das Netzwerk Adipositas hatte das Projekt Trink!Wasser im Oktober des vergangenen Jahres angestoßen. Gründungspartner des Expertennetzwerks sind neben dem Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück das Christliche Kinderhospital Osnabrück, die Verbraucherzentrale Niedersachsen sowie die beiden Wasserversorger Stadtwerke Osnabrück und Wasserverband Bersenbrück. Mittlerweile beteiligen sich auch die anderen großen Wasserversorger der Region an dem Erfolgsprojekt.