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An 30 Schulen kostenlos Trinkwasser zapfen

Die Initiative „Trink!Wasser“ für Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück ist nicht aufzuhalten. Mit den Berufsbildenden Schulen am Schölerberg hat die nächste Schule ihren bereitgestellten Trinkwasserspender in Betrieb genommen. Ein Jahr nach dem Start des Gemeinschaftsprojektes beteiligen sich bereits mehr als dreißig Schulen an der Gesundheitsinitiative des Netzwerks Adipositas.

„Die Resonanz gleich im ersten Jahr übertrifft all unsere Erwartungen und ist ein Beleg für den Stellenwert des Themas in der Schule“, sagte der 1. Kreisrat Stefan Muhle bei der offiziellen Übergabe des Trinkwasserspenders an die BBS Schölerberg. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte das Netzwerk Adipositas das Projekt zur kostenlosen Trinkwasserversorgung an Schulen in der Region angestoßen. „Gründungspartner“ des Expertennetzwerks sind der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück, das Christliche Kinderhospital Osnabrück, die Verbraucherzentrale Niedersachsen sowie die beiden Wasserversorger Stadtwerke Osnabrück und Wasserverband Bersenbrück. „Unser damaliges Ziel: Viele Schulen für unser Projekt zu begeistern und unser Netzwerk auszubauen“, ergänzte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann. „Beide Ziele haben wir schon jetzt erreicht.“

Mehr als 10.000 Schüler zapfen Wasser
Mehr als 10.000 Schüler können sich mittlerweile ihr eigenes Wasser an den bereitgestellten Wasserspendern zapfen. „Schnell, einfach und kostenlos muss es sein. Dann wird der Wasserspender in den Schulpausen auch genutzt und Säfte und süße Getränke sind nicht notwendig“, erläuterte Dr. Thomas Lob-Corzilius, Oberarzt am Christlichen Kinderhospital Osnabrück. Bei der Frage der Finanzierung der Geräte kommen die Wasserversorger ins Spiel. „Wir unterstützen die in unseren jeweiligen Versorgungsgebieten ansässigen Schulen dabei“, so Ralph-Erik Schaffert, Geschäftsführer des Wasserverbandes Bersenbrück. „Deshalb haben wir uns umso mehr gefreut, dass wir die Stadtwerke Georgsmarienhütte, die Wasserwerke der Städte Melle und Dissen sowie den Wasserverband Wittlage ebenfalls schnell für das Projekt begeistern konnten.“ Alle größeren Wasserversorger der Region sind somit Partner der Initiative, alle Schulen der Region können unterstützt werden. „Diese Kooperation ist einzigartig und trägt erheblich zu gesundheitsförderlichen Bedingungen in der Schule bei“, ergänzte der 1. Kreisrat Stefan Muhle.

Weitere Schulen auf der Warteliste
„Die Schüler gehen zudem verantwortungsvoller und bewusster mit der Ressource Wasser um“, gab Sabine Ehlke, Lehrerin an der Montessori-Schule in Osnabrück, einen Einblick in die bisher gesammelten Erfahrungen. Die Montessori-Schule hatte ihren Wasserspender im vergangenen Dezember in Betrieb genommen. „Wir als Schule nutzen die Möglichkeit, im Rahmen von Projektarbeiten Wasserthemen für die Schüler greifbarer zu machen“, so Sabine Ehlke. Der Leiter der Berufsbildenden Schulen am Schölerberg, Ewald Herkenhoff, denkt in die gleiche Richtung. „Die Idee einer kostenlosen und gesunden Trinkwasserversorgung unserer Schüler passt wunderbar in unser Leitbild als umweltbewusste Europaschule. Das wollen wir mit verschiedensten Aktionen begleiten.“ Der BBS-Leiter wünschte der „Trink!Wasser“-Initiative weiterhin viel Erfolg. „Ich weiß, dass weitere Schulen auf der Warteliste sind. Wir werden dafür werben, dass sich noch mehr Schulen an diesem großartigen Projekt beteiligen“, so Herkenhoff abschließend.