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Strippen ziehen und Kunden betreuen

Stadtwerke- und ebm-Azubis lernen auf der E-Kartbahn Nettedrom

Selbstständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und dabei neue Technologien wie alternative Stromerzeugung oder Batterietechnik für Elektrofahrzeuge hautnah erleben: Auf der E-Kartbahn-Baustelle am Nettebad haben in den vergangenen Monaten 11 Azubis der elektro-bau-montage GmbH & Co. KG (ebm) aus Osnabrück den Baufortschritt nach Kräften unterstützt. Vier Wochen vor Eröffnung des Nettedroms geht es für sie nun in den „Endspurt“, während sich acht Stadtwerke-Azubis auf ihren Einsatz im laufenden Bahnbetrieb vorbereiten.

„Beginnend mit der Montageplanung in unserer CAD-Abteilung über die Rohinstallation bis zur Fertiginstallation und der abschließenden Revision haben wir unsere Auszubildenden bereits von Anfang an in die Arbeiten für die Elektro-Kartbahn am Nettebad eingebunden“, sagte ebm-Geschäftsführer Andreas Ennen. „Unsere jungen Nachwuchskräfte sollten in diesem Großprojekt die Gelegenheit bekommen, selbstständig zu arbeiten und bei zu klärenden Fragen oder Details auch den Umgang mit unseren Kunden kennen lernen.“ Darüber hinaus gebe der Neubau einer Elektro-Kartbahn seinen Auszubildenden die Möglichkeit, sich mit innovativen Technologien wie dem Elektroantrieb von Fahrzeugen und der alternativen Stromerzeugung auseinanderzusetzen. „Ziel des Azubi-Einsatzes ist es, dass unsere jungen Kollegen lernen, in ihre erlernten Fähigkeiten zu vertrauen und anstehende Aufgaben gemeinsam bewältigen.“

Herausfordernde Aufgaben werden mit vereinten Kräften gelöst

„Das Arbeiten auf der E-Kartbahn ist eine tolle Erfahrung“, berichtete Leonie Dauwe, Auszubildende zur technischen Systemplanerin für elektrotechnische Systeme. Gemeinsam mit ihrer Azubikollegin Erika Link kümmert sie sich beispielsweise um die Erstellung der Pläne für die Herstellung und Montage der energietechnischen Systeme im Nettedrom. „Viele der Aufgaben übernehmen wir zum ersten Mal – das macht richtig Spaß und spornt an!“, erklärten die beiden Auszubildenden stolz. Ihre anfängliche Unsicherheit sei nach den ersten Arbeitserfolgen schnell gewichen. „Wenn man einmal etwas nicht weiß, dann kann man immer bei den anderen Azubis oder auch unseren Ausbildern nachfragen“, unterstrich Tim Hindahl, Auszubildender zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik den Zusammenhalt unter den Auszubildenden. „Gemeinsam haben wir noch jede Aufgabe gelöst!“ Auch ebm-Chef Andreas Ennen zog ein positives Fazit: „Wir sind uns sicher, dass unsere Azubis von den Erfahrungen auf der E-Kartbahn-Baustelle in ihrem zukünftigen Arbeitsalltag profitieren können“, erklärte Ennen.

„Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Stadtwerke offen für ein solches Projekt mit verstärktem Azubi-Einsatz waren.“

Stadtwerke-Azubis werden im laufenden Bahnbetrieb eingesetzt

Für Claus Entrup, Ausbildungsverantwortlicher im Bereich Bäder bei den Stadtwerken, ist die Unterstützung von Azubiprojekten eine Selbstverständlichkeit. Während es – vier Wochen vor der Nettedrom-Eröffnung – für die ebm-Azubis bereits „Endspurt“ heißt, plant er für seine acht Schützlinge gerade den zukünftigen Einsatz auf der E-Kartbahn. „Uns ist es wichtig, die Stärken unserer jungen Kollegen zu erkennen und zu fördern“, so Entrup. In Projekten wie dem ‚Azubibad‘ habe er die Erfahrung gemacht, dass seine Azubis bei herausfordernden Aufgaben sehr konzentriert bei der Sache sind.

„Und wenn Fehler passieren, sehen wir sie als Chance, es beim nächsten Mal richtig und besser zu machen.“

Zukünftig werde er die Azubis zum Fachangestellten für Bäderbetriebe in einem Sechs-Wochen-Intervall im Nettedrom einsetzen, kündigte Entrup an. „Um ihre Fähigkeiten in der Kommunikation zum Kunden auszubauen, werden sie Rezeptionstätigkeiten übernehmen sowie unser Seminar- und Eventgeschäft mitbetreuen.“

Sind stolz auf ihren Einsatz im Nettedrom: Die ebm- und Stadtwerke-Bäder-Azubis mit ebm-Geschäftsführer Andreas Ennen (2. v.l.), E-Kartbahn-Leiter Michael Schrey (3. v.r.),Stadtwerke-Bäder-Ausbildungsverantwortlicher Claus-Entrup (2. v.r.) und ebm-Obermonteur Gustav Broxtermann.