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Fast 1,25 Mio. Besucher in den drei Stadtwerke-Bädern

Nettebad als feste Größe in der Bäder-Bundesliga

In 2015 haben erneut knapp 1,25 Millionen Gäste das Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad besucht.

Die Stadtwerke Osnabrück toppen mit den Zahlen sogar ganz leicht die Bilanz des bisherigen Rekordjahres 2013. Dank der seit Jahren konstant hohen Besucherzahlen ziehen die Stadtwerke erneut ein positives Jahresfazit.

„Wir sind mit dem neuerlichen Besucherrekord natürlich sehr zufrieden – obwohl wir uns für 2015 sogar eine noch höhere Besucherzahl zum Ziel gesetzt hatten“, gibt der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann zu.

„Letztlich ist der Bäderbetrieb – insbesondere der Freibadbereich – aber wetterabhängig. Und da hat der letztjährige Sommer nicht ganz mitgespielt.“ Zu durchwachsen fürs Moskaubad, zu gut fürs Nettebad: „Der für uns perfekte Sommer ist entweder über eine längere Zeit ‚moskaubad-heiß‘ oder ‚nettebad-regnerisch‘. Wolkig bei konstant 23 Grad schmeckt uns dagegen gar nicht“, so Hülsmann weiter. „Aber dem Wetter zum Trotz: Dank unserer attraktiven Angebote haben wir wieder ein gutes Ergebnis eingefahren.“

Nettebad: weiterhin weit oben in Bäder-Bundesliga

Das gilt insbesondere für das „Bäder-Flagschiff“: Das Nettebad zählte wie schon im Vorjahr knapp 745.000 Besucher und spielt damit weiterhin weit oben in der „Bäder-Bundesliga“. „Nach unserer Recherche gibt es bundesweit lediglich vier Bäder mit höheren Besucherzahlen – darunter die Therme Erding und das Tropical Island“, betont Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle. Die beiden Freizeit-Tempel verzeichnen aber nicht nur mehr Gäste – die Gäste bleiben auch länger.

„Unser Ziel ist es ebenfalls, die Verweildauer unserer Besucher durch weitere, sich ergänzende Angebote am Standort Nettebad wie die E-Kartbahn zu verlängern – und so die Umsatzerlöse zu steigern“, erläutert Hermle.

Schinkelbad: Textilsauna weiterhin beliebt

Mit 265.000 Jahresbesuchern bestätigte auch das Schinkelbad seine konstant hohen Besucherzahlen seit der Neuausrichtung als Gesundheitsbad mit Cabriosol, Salounge & Co. – und behauptet sich im starken Wettbewerb. „Das Schinkelbad hat sich vier Jahre seit dem ‚Neustart‘ sehr gut positioniert“, freut sich Hermle. Weiterhin sehr stark nachgefragt sind die im Herbst 2014 eröffnete Textilsauna, aber auch die regelmäßigen Veranstaltungen wie die „Abende der Harmonie“. „Wer einmal dabei war, ist ‚infiziert‘ und kommt regelmäßig wieder“, so der Bäderchef.

Moskaubad: Veranstaltungen boomen

Die klassische Freibadsaison im Moskaubad hat dagegen nur Anfang Juli stattgefunden. Suchten allein am „Hitze-Samstag“ am 4. Juli noch mehr als 7.600 Badegäste bei tropischen Temperaturen Abkühlung im Traditionsfreibad, war der Sommerferien-Monat August eher trist und mau. Das Resultat: Mit knapp 239.000 Jahresbesuchern verzeichnet das Moskaubad sogar noch weniger Gäste als im Vorjahr. Stattdessen „boomten“ erneut die drei freibaduntypischen Veranstaltungen „Gartenzeit“ sowie der Frühjahrs- und der Herbstflohmarkt: Rund 37.000 Gäste besuchten die drei Events auf dem Moskaubad-Außengelände.

„Diesem Trend wollen wir weiter folgen und die Außenanlagen auch außerhalb der Freibadsaison nutzbar machen – wie genau, das stellen wir in Kürze vor“, hält Hermle die Spannung hoch.

Wirtschaftlichkeit weiter verbessern

Stadtwerke-Chef Hülsmann und Bäderchef Hermle verweisen in dem Zuge auf die strategische Ausrichtung zur Attraktivierung und Weiterentwicklung aller drei Bäderstandorte. Zielsetzung sei es, die Wirtschaftlichkeit der Bäder weiter zu verbessern und die Stadt Osnabrück dadurch finanziell zu entlasten. „Wir sehen uns hierbei als kommunales Unternehmen in der Verantwortung“, betont Hülsmann.

„Mit attraktiven Bäderstandorten leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der strategischen Stadtziele – und sorgen für mehr Lebensqualität in Osnabrück.“