Raum für den innerstädtischen Mobilitätswandel

Das Parklet ist an seinen neuen Standort vor dem „Brille 49“-Gebäude an der Ecke Krahnstraße/Lortzingstraße umgezogen.

Achse Dielingerstraße/Lortzingstraße: Parklet zieht um, Ladezone und Lastenrad-Stellplätze kommen

Auf der innerstädtischen Achse Dielingerstraße/ Lortzingstraße ist derzeit – trotz Corona-Einschränkungen – viel Bewegung: Das Parklet hat seinen bisherigen Standort verlassen, ist vor das „Brille 49“-Gebäude gezogen und erhält zudem Zuwachs durch neue Lastenrad-Stellplätze. Der bisherige Parklet-Standort wird zu einer Ladezone für eine nachhaltige Citylogistik.

Bereits kurz nach dem Umzug an den neuen Standort wurde das Parklet von Passanten zum „Verweilen mit Lebensqualität“ genutzt. „Der neue Standort bietet aus gleich mehrere Vorteile“, beschreibt „Mobile Zukunft“-Projektleiterin Brigitte Strathmann die Maßnahme, die in enger Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde umgesetzt wird. Das Parklet befinde sich nun noch näher an der Flaniermeile Krahnstraße/ Bierstraße.

„Zudem haben wir hier die Möglichkeit, das Lastenrad-Parken anzudocken.“

Der an das Parklet anschließende Parkstand hält zudem weiterhin drei Behindertenstellplätze bereit; zwei bisherige Stellplätze für das Bewohnerparken sind für den ruhenden Radverkehr bestimmt. „Hier kann bereits an montierten Anlehnbügeln geparkt werden.“

Entlastung der Innenstadt

Am bisherigen Parklet-Standort an der Dielinger Straße wird eine Ladezone für den stationären Einzelhandel eingerichtet. „Eine nachhaltige Citylogistik wird als zentrales Element zur Steuerung der Lieferverkehre und Transporte immer bedeutender“, betont Brigitte Strathmann. Hierzu zähle auch die Einrichtung von Ladezonen insbesondere zur Entlastung der innerstädtischen Bereiche und Fußgängerzonen. Der Standort an der Dielinger Straße sei aufgrund seiner Lage hierfür sehr gut geeignet.

„Die Achse Dielinger Straße/Lortzingstraße steht damit sinnbildlich für die zielgerichtete Neuaufteilung des innerstädtischen Verkehrsraumes.“

Parklet-Arbeiten gehen weiter

Trotz des bereits erfolgten Umzuges sind die Arbeiten am Parklet noch nicht abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden noch die drei Info-Stelen umgesetzt, die die künstlerische Verbindung zum benachbarten Felix-Nussbaum-Haus herstellen. „Wir freuen uns, dass unser räumlich kleinstes, in der öffentlichen Wirkung aber großes ‚Mobile Zukunft‘-Patenprojekt nun eine weitere Aufwertung bekommt – und noch mehr Aufenthaltsqualität schafft“, so Brigitte Strathmann.

Hintergrund: Parklet & Projekt „Mobile Zukunft“

Bei einem Parklet handelt es sich um ein Stadtmöbel auf ehemaligen Parkplatzflächen, das den Menschen mittels Aufbauten mehr öffentlichen Raum zur Verfügung stellt. Die Ausgestaltung ist sehr vielfältig; einen Standard gibt es nicht. Das Parklet ist eines von mehreren Patenprojekten der Initiative „Mobile Zukunft“. Stadt und Stadtwerke Osnabrück erarbeiten im Rahmen dieses Projektes gemeinsam Ideen und Maßnahmen zur Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte. Weitere Infos zu „Mobile Zukunft“ gibt es unter www.mozu-os.info.

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