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Gemeinsam für nachhaltigen Wasserschutz

Weltwassertag am 22. März: Stadtwerke sensibilisieren für sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser

Einmal jährlich – zum Internationalen Tag des Wassers am 22. März – rückt das Selbstverständliche in den Vordergrund: Trinkwasser in Top-Qualität, in ausreichender Menge und immer verfügbar, ist in ganz Deutschland gelebter Standard.

Als kommunaler Wasserversorger und Abwasserreiniger nutzen die Stadtwerke Osnabrück den Weltwassertag, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Ressource Wasser als Lebensmittel Nummer Eins zu schärfen.

„Plakative und irritierende Schlagzeilen wie ‚Kann man unser Wasser noch trinken?‘ oder ‚Ist unser Wasser verseucht?‘ sorgen in der Öffentlichkeit vermehrt für Diskussionen“, stellt der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Manfred Hülsmann, fest.

Der Stadtwerke-Chef warnt dabei eindringlich vor Panikmache:

Schon die strengen Vorgaben und Regeln der Trinkwasserverordnung sorgen für die hohe Qualität unseres Lebensmittel Nummer Eins. „Wir Wasserversorger betreiben zudem einen hohen Aufwand, um das Trinkwasser in dieser gewohnt hohen Qualität bereit stellen zu können“, so Hülsmann, zugleich Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), weiter. „Das wird von der kommunalen Wasserwirtschaft zu Recht erwartet – und dem kommen wir jederzeit nach.“

Bessere Analytik in der Wasseruntersuchung

Dank der überaus präzisen Analytik können mittlerweile bereits kleinste Partikel verschiedenster Spurenstoffe im Wasser nachgewiesen werden. „Darunter auch bislang unbekannte Spurenstoffe in winzigen homöopathischen Mengen“, ergänzt Ingo Hannemann, Technischer Leiter und Prokurist bei den Stadtwerken.

„Die Konzentrationen sind nahe der Nachweisgrenze und nach heutigem Kenntnisstand gesundheitlich unbedenklich“, betont Hannemann. Allerdings können selbst moderne Filtertechniken diese Partikel in Wasch- und Reinigungsmitteln, Körperpflegeprodukten oder auch Arznei- und Pflanzenschutzmitteln kaum oder nur zum Teil dem Wasserkreislauf wieder entziehen. „Deshalb gilt: Vorsorge und Sorgfalt sind das oberste Gebot“, so der Stadtwerke-Technik-Chef.

Vorsorge und Sorgfalt

Die Stadtwerke Osnabrück setzen daher auf eine stärkere Sensibilisierung der Verbraucher und auch der Produkthersteller wie z.B. die Pharmaindustrie.

„Hier gilt das Verursacherprinzip: Wir Produzenten und Konsumenten sind alle in der Verantwortung und sollten gemeinsam darauf achten, wie wir die Stoffeinträge in unseren Wasserkreislauf verhindern oder zumindest reduzieren können“, betont Stadtwerke-Chef Hülsmann. „Das ist gelebter und nachhaltiger Wasserschutz.“

Hülsmann verweist in dem Zuge auf Tipps und Hinweise auf www.swo.de/wasserschutz. Hier geben die Stadtwerke weiterführende Informationen zum Wasserkreislauf und zum sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser.

„Letztlich können wir alle unseren Beitrag dazu leisten, dass Trinkwasser in Top-Qualität auch weiterhin die Basis für die Lebensqualität in Osnabrück ist.“

Das Wasserwerk Düstrup: eines der drei Stadtwerke-Wasserwerke und Garant für die hohe Trinkwasserqualität in Osnabrück.

Video: Infofilm zum Trinkwasser in Deutschland - Anklicken zum Starten!