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Osnabrücks erste Schnellladesäule im bundesweiten Ladenetz eingebunden

Stadt und Stadtwerke bauen Ladeinfrastruktur aus

Eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur ist die Basis für den weiteren Vormarsch der Elektromobilität. Den Kommunen kommt dabei insbesondere in der Standortfrage und der Vernetzung eine Schlüsselrolle zu.

Die Stadt Osnabrück sieht sich hier als Vorreiter und hat die erste öffentliche Schnellladesäule im Stadtgebiet ins bundesweite Ladenetz eingebunden.

„Der Ausbau der Elektromobilität ist ein zentraler Bestandteil unserer strategischen Stadtziele“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

"Wir setzen auf nachhaltige Mobilitätskonzepte – und dafür benötigen wir die passende Infrastruktur im öffentlichen Raum, um Elektrofahrzeuge aufladen zu können.“

Die erste öffentliche Schnellladesäule im Stadtgebiet ist vom Land Niedersachsen gefördert worden und wurde bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der Veranstaltung „Einfach Elektrisch“ in Betrieb genommen. Als Standort wurde ganz bewusst das Autohaus Beresa am Blumenhaller Weg ausgewählt. „Der Standort ist sehr gut erreichbar und perfekt geeignet“, führt Griesert weiter aus. „Er befindet sich nahe der Autobahn A30 an einer Haupteinfallstraße, kann jederzeit und rund um die Uhr angesteuert werden und ist zudem sehr gut ans ÖPNV-Netz angeschlossen.“

Diskriminierungsfreies Stromtanken

Betrieben wird die Schnellladesäule von den Stadtwerken Osnabrück.

„Der Vorteil dieser sogenannten DC-Ladesäule ist, dass Elektrofahrzeuge hier innerhalb von 15 Minuten bis zu 80 Prozent beladen werden können“, erläutert Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes.

Drei verschieden genormte Steckertypen können angeschlossen werden, so dass ein diskriminierungsfreies Laden möglich ist. Zudem ist die Schnellladesäule neuerdings ins bundesweite Ladenetz integriert und somit in allen wesentlichen Abrechnungs- und Roamingplattformen eingebunden. „Kurzum: Hier kann jeder schnell, einfach und bequem Stromtanken“, so Dr. Rolfes weiter.

Mehr als 40 Ladepunkte in Osnabrück

Neben der Schnellladesäule gibt es im Stadtgebiet insgesamt 17 öffentliche Ladestandorte, die die Stadtwerke mit mittlerweile mehr als vierzig Ladepunkten versehen haben. „Stromtanken ist beispielsweise am Stadthaus, am ICO oder am Schinkelbad möglich.

Die Standorte sind alle gut erreichbar und flächendeckend verteilt“, so Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Wir stehen in Sachen öffentliche Ladeinfrastruktur somit gut da – und leisten unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität in Osnabrück.“

Zu ladenetz.de:

Das Partner-Netzwerk ladenetz.de ist ein Verbund von Stadtwerken, die deutschlandweit Ladeinfrastruktur für Elektroautos aufbauen und vernetzen. Hinter ladenetz.de steht die smartlab Innovationsgesellschaft mbH, ein Unternehmen der Stadtwerke Aachen, Duisburg und Osnabrück.

Inbetriebnahme der ersten Osnabrücker Schnellladesäule am Autohaus Beresa in 2015: (V.l.) Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sowie der Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies.