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Hochschule erstellt Modell eines neuen Mobilpunktes

Fachbereich Industrial Design macht Verknüpfung von Bus, Carsharing und Rad im Modell nachvollziehbar

Drei Monate haben Studenten des Fachbereichs Industrial Design gemeinsam mit den Stadtwerken Osnabrück daran gearbeitet, die zukünftige multimodale Verknüpfung von unterschiedlichen Mobilitätsformen in einem Modell darzustellen.

Wozu wurde es erstellt?

„Das Modell soll es erleichtern, zukünftige Diskussionen um diese Vision von Osnabrück zu vereinfachen“, so Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot bei den Stadtwerken.

Das detailreiche Modell enthalte die Elemente, die in Kombination für die Planung von Mobilpunkten notwendig sind wie:

  • Bus,
  • Fahrräder,
  • Autos,
  • Parkplätze,
  • Carsharing Fahrzeuge,
  • Haltestellenschilder,
  • Wartehäuschen, etc..

Prof. Thomas Hofmann: „Unser Bereich arbeitet nicht im Elfenbeinturm, Industrial Design meint vor allem auch die Verankerung eines funktionsorientierten Designs. Dieses Ziel haben die Studenten meines Fachbereichs mit dem Modell erfolgreich angestrebt.“

Als Erster begutachten konnte das Modell Stadtbaurat Frank Otte, für den die Verankerungen einer neuen Mobilität in Osnabrück ein wichtiges Ziel ist.

Ziel: attraktiv gestaltete Mobilitätsstationen

In immer mehr Städten werden Mobilitätspunkte/ -stationen errichtet. Dabei werden Bushaltestellen oder andere Verkehrsknotenpunkte um inter- und multimodale Angebote und Dienstleistungen ergänzt. Es entstehen Fahrradbügel, Leihstationen für Mieträder oder Carsharing-Angebote. Ebenso werden digitale Techniken genutzt, um direkt am Ort besser über die Vielfalt der Mobilitätsangebote zu informieren.

Mobilpunkte sind verkehrliche Verknüpfungspunkte, an denen durch entsprechende Angebote und bauliche Gestaltung die intelligente Nutzung und Verknüpfung verschiedener umweltfreundlicher Verkehrsmittel ermöglicht wird. Als Basis eines Mobilpunktes wird die Anbindung des Verkehrsmittels Bus vorausgesetzt“, so Linnenbrink.

Dienstleistungen und Angebote (z. B. Fahrkartenverkauf, Kiosk, Paketstation) verbessern die Nutzungsfreundlichkeit zusätzlich.

Mobilpunkte nehmen unterschiedliche Funktionen wahr

Im innerstädtischen Bereich sind Mobilitätsstationen eher multimodal ausgerichtet. Der Kunde kann hier eines der zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel wählen – je nach Bedarf. Im Stadtrandgebiet übernehmen diese Stationen einen intermodalen Charakter und ermöglichen den bequemen und effizienten Umstieg zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln. Durch die verschiedene Ausrichtung ergeben sich unterschiedliche Ausstattungsvoraussetzungen.

Ziel der neuen Angebote

Ziel des Gesamtangebots ist die organisatorische und infrastrukturelle Vernetzung von ÖPNV und komplementären Mobilitätsangeboten. Der zunehmende Verzicht der Stadtbewohner auf den eigenen PKW als permanente Rückfallebene individueller Mobilität soll durch attraktive Alternativen gefördert werden.

„Inter- und multimodale Wege sind eine effiziente, zeitsparende und dabei auch günstige Art der Fortbewegung in einer Stadt. Die kombinierte Nutzung von Fahrrädern, Leihrädern, Leihautos und öffentlichen Verkehrsmitteln erweitert den Umweltverbund. Wer Fahrten mit Bus und Bahn mit anderen Verkehrsmitteln kombiniert, kann sich so auf einfache Weise ein passgenaues Mobilitätspaket zusammenstellen“, fasst Linnenbrink die Vision der Stadtwerke Osnabrück im Bereich Mobilität zusammen.

Neue Mobilität für Osnabrück

„Um zukunftsfähig aufgestellt zu sein, müssen wir jetzt den Grundstein für Veränderungen legen“, machte Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen,deutlich. Wie eine langfristige Umstellung des ÖPNV-Systems für Osnabrück aussehen kann, erarbeitet das Projektteam „Neue Mobilität“ (NeMo). Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier

Freuen sich über das anschauliche und ansprechende Mobilitätspunktmodell der Studenten des Fachbereichs Industrial Designs (v. l. n. r.): Prof. Thomas Hofmann vom Fachbereich Industrial Design, Frank Otte (Stadtbaurat), Werner Linnenbrink (Bereichsleiter Mobilitätsangebot bei den Stadtwerken) und Jan-Peter Brüwer (Produktentwicklung Mobilitätsangebot).